1. Geschichte der Impfungen 9. HPV-Impfung 17. Röteln-Impfung
2. Cholera-Impfung 10. Pertussis (Keuchhusten)-Impfung 18. Tetanus (Wundstarrkrampf)-Impfung
3. Diphterie-Impfung 11. Masern-Impfung 19. Tollwut-Impfung
4. FSME (Zecken)-Impfung 12. Meningokokken-Impfung 20. Tuberkulose-Impfung
5. Grippe-Impfung 13. Mumps-Impfung 21. Typhus-Impfung
6. Hepatitis A-Impfung 14. Pneumokokken-Impfung 22. Vogelgrippe
7. Hepatitis B-Impfung 15. Pocken-Impfung 23. Tamiflu unwirksam gegen Vogelgrippe?
8. HiB-Impfung 16. Polio (Kinderlähmung)-Impfung 24. Varizellen (Windpocken)-Impfung

 

 

 

 

 

 

Geschichte der Impfungen


Seuchen, Pest und Pocken
Der Gedanke des Impfens als Prophylaxemassnahme gegen verheerende Seuchen in vergangenen Zeiten ist nur allzu verständlich. Wusste man doch damals nichts über die Ursache der betroffenen Erkrankungen und geeignete Vorkehrungsmassnahmen. Dazu kam noch, dass die meisten Erkrankungen falsch behandelt wurden, was nicht nur die Erkrankungsfälle, sondern vor allem auch die Todesrate massivst erhöhte.

Als Beispiele seien hier nur kurz die Pest und die Pocken zu nennen. Bei der Pest warnten die damaligen Ärzte die Bevölkerung vor Waschungen, bzw. vor dem Baden. Aber genau die mangelnde Hygiene war es, die die Pest erst ausbrechen liess. Bei den Pocken wurde die Krankheit noch bis in die Neuzeit hinein falsch behandelt. Man liess die Kranken zur Ader, getraute sich nicht die Fenster zu öffnen und liess sie schwitzen, anstelle für frische Luft zu sorgen und kühle Wickel anzulegen. Durch diese Massnahmen kam es zu meist schlimmen, oft tödlichen Verläufen der Erkrankung.

So versuchte man also, eine Prophylaxe für die Krankheiten zu finden, anstelle den Ursachen auf den Grund zu gehen. Übrigens ein Verhalten, dass auch heute noch angewandt wird. Ich möchte hier nur kurz an die SARS-Hysterie erinnern, bei der niemand über die Ursache, aber alle von einer Impfung sprechen. Wir versuchen also heute immer noch das Pferd von hinten aufzuzäumen. In der Medizin wie in der Geschichte ist man scheinbar nicht fähig, aus alten Erfahrungen anderer zu lernen. Denn bereits vor Jahrhunderten gab es weitdenkende, offene Ärzte, die durch eine gute Beobachtungsgabe für ihre Zeit geradezu ketzerische Behandlungsmethoden vorschlugen und mit Erfolg anwendeten. Thomas Sydenham und Haygarth sind Beispiele dafür, wie mutige Ärzte schon früh der richtigen Pockenbehandlung und ihrer Ursache auf die Spur kamen. Doch es braucht bekanntlich viel um eine bestehende, aber falsche Lehrmeinung aus der Welt zu schaffen.

Impfen - eine uralte Idee
Vermutlich wurde im römischen Reich bereits gegen die Pocken geimpft. Indische Brahmanenpriester impften im 1. Jahrhundert n. Chr. bei mystischen Zeremonien ebenfalls gegen die Pocken. Allerdings handelte es sich hier nie um eine Prophylaxe sondern immer nur um religiöse Rituale. Um das Jahr 1300 entstand das saleritanische Lehrgedicht, in welchem die Inokulation der Pocken als Schutz- und Vorbeugungsmittel beschrieben wird. Im Jahr 1774 nahm der englische Farmer Benjamin Jesti aus Dorset Eiter aus den Pocken seiner Kühe und brachte ihn unter die Haut seiner Familie. In Deutschland gab es ebenso zur gleichen Zeit Bemühungen aus dem Volk selber.

Dass also Edward Jenner der "Vater der Impfungen" sei, wie wir ihn heute mit verklärtem Blick nennen, trifft nicht zu. Höchstens die Bezeichnung "kommerzieller Vater" kommt der Wahrheit bedenklich nahe, hat doch Jenner an seinen Impfungen ein Millionenvermögen verdient und der heutigen Pharma den Weg in eine goldene Zukunft gezeigt.

Impfen - ein alter Irrglaube, der sich bis heute hält
Unsere heutige, moderne Medizin mitsamt ihrem Impfglauben beruht auf den Versuchen, bzw. Experimenten der Impfpioniere Jenner, Koch und Pasteur. Wenn man sich allerdings ältere, medizinische Literatur zu Rate zieht, so stellt man fest, dass dieses Glaubensgerüst schnell ins Wanken gerät, bzw. gewisse Glorienscheine zu verblassen beginnen.

Schauen wir uns den Werdegang der Pockenimpfung an, so stellen wir fest, dass hier einige Ungereimtheiten aufgetreten sind, die aber im Verlaufe der Jahrhunderte scheinbar vertuscht wurden.
Edward Jenner hat in seinem 1798 veröffentlichten ersten Bericht 23 Fälle erwähnt, die seine Theorie von der Kuhpockenimpfung untermauern sollten. Vierzehn davon waren Personen, die angeblich an Pocken erkrankt waren, und später trotz Kontakten zu Pockenkranken gesund blieben. Diese Personen waren alle ungeimpft.
John Baker, ein 5 jähriger Bub, starb wenige Tage nach der Impfung. Dies wird in Jenners Bericht mit keinem Wort erwähnt. Erst in seiner zweiten Veröffentlichung von 1799 geht er darauf ein, und auch nur am Rande. Einzig vier Fälle kann man als echte Beweise gelten lassen. Er beschrieb kurz mit wenigen Worten die Reaktion nach der Impfung, gab meist nicht einmal das Datum der Impfung oder das Alter der Person an. Alle vier Fälle, die man als echtes Beweismaterial anerkennen kann, impfte er wenige Wochen vor Abfassung seiner Schrift "Inquiry". Dass heisst, es gab weder eine Nachbeobachtungszeit, noch war geklärt, wie viel und wie lange der Schutz der Impfung zu berechnen sei. (E. Jenner, Inquiry, 1798).

Er ging auch nie davon aus, dass die Impfung ein Leben lang vor der Krankheit schützte, denn er wusste sehr wohl, dass ein Mensch mehrmals an den Pocken erkrankten konnte, wie er schrieb.

Unsere Wissenschaft und die heutige, moderne Medizin mit ihrer gesamten Impfindustrie bauen ihren Glauben an die Pockenimpfung auf ein wackelndes Fundament von vier Fällen auf und impfen auf dieser niemals nachträglich bewiesenen Grundlage seit 200 Jahren mehr oder weniger die gesamte Menschheit.

Louis Pasteur und die Tollwut
Doch es kommt noch schlimmer, wenn wir uns einer anderen Ikone der Impfgeschichte, nämlich Louis Pasteur, zuwenden.
Zu der damaligen Zeit gab es viele herrenlose Hunde und die Tollwut unter ihnen und den Wölfen grassierte stark. Pasteur liess einen tollwütigen Hund an ein Brett schnallen und entnahm ihm dann Speichel für seine Versuchzwecke. Er ging davon aus - und unsere heutige moderne Medizin ebenfalls - dass der Tollwuterreger sich im Speichel des Hundes befinden müsse. Aber dort ist er nie nachgewiesen worden, denn das einzige Tier, dass Gift im Speichel, bzw. im Maul hat, ist die Schlange. Veterinäre bestätigen denn auch, dass man in dem Speichel eines tollwütigen Tieres keinen Tollwuterreger finden und im Labor nachzüchten kann.
Als weiteres Hindernis stellte sich heraus, dass die Erreger scheinbar nicht so wachsen wollten wie er es sich vorgestellt hatte. Zu diesem Zweck brachte er Speichel eines tollwütigen Hundes in eine Schüssel Bouillon. Nachdem sich etliche Wochen nichts getan hatte, die Suppe war augenscheinlich auch nicht tollwütig geworden, schloss er daraus, dass der Tollwuterreger ein äusserst winziger und anspruchsvoller Keim sei und nannte ihn Virus, was schlicht Gift heisst. So fand also dieser Begriff Einlass in die moderne Medizin.

Um zu beweisen, dass der Erreger ansteckend ist, entnahm er an Tollwut verendeten Hunden Gehirnmasse und spritzte sie in das Gehirn gesunder Hunde. Diese Hunde bekamen nun alle neurologische Probleme, die sich in Krämpfen, Aggressivität, Ruhelosigkeit, etc. zeigten. Daraus schloss Pasteur unweigerlich, dass diese Hunde ebenfalls an Tollwut erkrankten.
Wenn man aber von einem gesunden Lebewesen gleich welcher Art Gehirnmasse entnimmt und führt sie in das Gehirn eines anderen Lebewesens gleich welcher Art ein, dann entstehen grundsätzlich immer neurologische Probleme! Das hat mit Tollwut nichts zu tun!
Es gibt etliche mutige Mediziner, welche diese Dinge hinterfragt haben, doch sie finden kein Gehör in der offiziellen medizinischen Literatur. Denn sie behaupten, dass es die Krankheit Tollwut zumindest beim Menschen gar nicht gibt. Zu ihnen gehört vor allem der Mediziner Dr. Charles Dulles aus Philadelphia (USA). Er konnte belegen, dass es sich bei den diagnostizierten Fällen von Tollwut beim Menschen immer um Tetanus gehandelt hatte. Für diese Annahme spricht auch die Tatsache, dass man bei Verdacht auf Tollwut gleichzeitig auch Tetanus impft.

Doch zurück zu Pasteur und seinen Hunden:
Aus dem getrockneten Rückenmark tollwütiger Hunde stellte er einen Impfstoff her, den er Hunden einspritzte. Zugleich liess Pasteur geimpfte und ungeimpfte Hunde in Versuchen von tollwütigen Doggen zu Tode beissen um die Wirksamkeit der Impfung zu erproben. Dieses ohrenbetäubende Geheul der so gequälten, armen Tiere drang natürlich nach draussen und die Tierschützer warfen ihm sinnlose Tierquälerei und Sadismus vor, womit sie mit Sicherheit nicht falsch lagen. Sein Laboratorium wurde als Folterkammer und er selber als Henker unschuldiger Tiere bezeichnet. Die Tierschützer kamen nach Pasteurs eigenen Worten aus den "oberen Zehntausend von englischen und französischen Hundefreunden". So musste er schliesslich auf Druck zweimal mitsamt seinen Hunden umziehen, bis der Staat ihm im Wald von St. Cloud die einstige Villa von Napoleon III. mitsamt dem grossen Besitztum zur Verfügung stellte. Hier konnte er seine Versuche mit den Hunden ungestört fortsetzen. Pasteur bezeichnete sich selber als grossen Hundefreund. Wie man als Hundefreund allerdings solche Versuche machen kann ist mir unverständlich.

Nicht nur Pasteur selber, auch seine Frau scheint ein seltsames Verhältnis zu Hunden gehabt zu haben, wie ein Brief an ihre Tochter zeigt: "Soeben bringt Dein Vater eine grosse Neuigkeit aus dem Laboratorium mit. Der unlängst trepanierte und mit Tollwut geimpfte Hund ist in dieser Nacht nach einer Inkubationszeit von nur 19 Tagen gestorben. Die Krankheit ist am 14. Tage ausgebrochen, und heute Morgen hat man von diesem Hund Gehirnstoff auf einen neuen Hund übertragen, ebenfalls durch Trepantion, die Roux mit unvergleichlicher Geschicklichkeit ausgeführt hat. Daraus folgt, dass wir von nun an so viel tollwütige Hunde haben können, als wir wünschen, und dass diese Experimente ungewöhnlich interessant sein werden."(Winkle S. Kulturgeschichte der Seuchen, Komet 1997),

Pasteur beschrieb seine eigene Arbeit indem er sagte, man müsse einen Menschen durch wiederholte Einspritzung des Impfstoffes dazu bringen, dass sein Organismus zur Bildung von Antikörpern angespornt würde, bevor also die Wanderung des "Strassenvirus" (Wildvirus) von der Eintrittspforte zum Gehirn beendet sei. Mit der Wutschutzimpfung soll demnach "das schnellere Pferd gesattelt werden", um das "Hundevirus" durch das "Kaninchenvirus" zu überholen. Das war auch der Grund für die Verwendung von Kaninchen. Da sie bekanntlich schneller sind als Hunde ist nach seiner Logik das Kaninchenvirus auch schneller als ein Hundevirus. Das nennt sich Wissenschaft. Und auf dieser Grundlage basiert unsere Tollwutimpfung!!

Am 6. Juli 1885 kam eine Mutter aus dem Elsass mit ihrem 9jährigen Sohn Josef Meister zu Pasteur. Der Junge war 48 Stunden vorher an 14 Stellen von einem tollwütigen Hund gebissen worden. Pasteur beschloss nach einer Beratung mit zwei Pariser Ärzten und laut Chronisten unter "schweren, seelischen Kämpfen", den Jungen zu impfen.

Der Bub wurde nun von ihm mit einer Suspension von 14 Tage lang getrocknetem Rückenmark eines Kaninchens geimpft. In den folgenden Tagen kamen dann nach und nach in immer kürzerer Zeit getrocknete Marksorten zur Anwendung. Der Impfstoff wurde langsam unter die Bauchdecke eingespritzt, wobei täglich die Körperseite gewechselt wurde. Die Behandlung dauerte drei Wochen und der Bub "blieb gesund". In Pasteurs Aufzeichnungen steht nicht, dass er den Jungen geheilt hatte, sondern, dass der Junge "gesund blieb".

Durch diesen einzigen und alleinigen Fall wurde Pasteur berühmt und die Tollwutimpfung wurde in das Repertoire der Impfungen aufgenommen und bis heute nicht hinterfragt. Ich wage dennoch Fragen zu stellen und behaupte, dass der Hund, der Josef Meister gebissen hatte, nicht tollwütig war. Bei den folgenden Betrachtungen bitte ich den Leser ausnahmsweise davon auszugehen, dass die Impfungen und hier die Tollwutimpfung im speziellen, einen Schutz vor der Krankheit geben.
Pasteur wandte bei seiner Impfung die aktive Impfung an, da er von den Immunglobulinen, der sogenannten passiven Impfung noch nichts wusste. Wenn wir nun davon ausgehen, dass der Hund tollwütig war, so hätte der Bub sofort aktiv und passiv gegen Tollwut geimpft werden müssen, so wie man es heute tut. Eine passive Impfung soll sofort einen Schutz geben, wo hingegen eine aktive Impfung erst noch Antikörper anregen soll. Kommt noch erschwerend hinzu, dass der Biss des Tieres länger als 48 Stunden zurücklag. Pasteur brauchte zudem noch Zeit, um seine beiden Kollegen in Paris zu konsultieren. Da er weder E-Mail noch Telefon besass, ging auch hier wieder eine beträchtliche Zeit verloren. Nach heutigem schulmedizinischem Wissensstand aber muss eine passive Impfung gegen Tollwut in den ersten 24 Stunden nach der Infizierung erfolgen, da ansonsten die Impfung keinen "Schutz" mehr verleiht, d.h. der Gebissene erkrankt an Tollwut (Schmitt H., Impfungen 2000, ecomed, Seite 144). Als weiterer Faktor kommt noch hinzu, dass nach heutigen medizinischen Begriffen die Lokalisation des Impfstoffes, nämlich in die Bauchdecke, absolut falsch war.
Da der Bub trotz falsch angewandter, bzw. nicht schützender Impfung nicht erkrankte, muss zwingend angenommen werden, dass der Hund, von dem er die Bisse erhielt, nicht tollwütig war. Die Schulmedizin hat sich auch nie gefragt, wie ein Chemiker Tollwut diagnostizieren konnte.

Warum die damalige Wissenschaft und mit ihr ganz Frankreich, Louis Pasteur als Nationalhelden feierte, hatte weniger mit seiner Tollwutimpfung an sich zu tun, als vielmehr mit der Tatsache, dass Robert Koch 1882 den Tuberkuloseerreger entdeckte. Um das zu verstehen, muss man in der Geschichte etwas zurückdenken. Frankreich und Deutschland hatten, trotzdem sie Nachbarn waren, viele Kriege gegeneinander geführt und man machte auch kein Hehl aus seiner Abneigung gegen den jeweiligen Nachbarn. Sobald nun eine der beiden Nationen, egal auf welchem Gebiet auch immer, etwas erreichte, entstand ein Konkurrenzdruck und das andere Land musste schnellstens nachziehen. Dies dürfte auch der eigentliche Grund dafür sein, warum Pasteur nach nur einem nachgewiesenen Fall einer Tollwutimpfung sofort Weltruhm erlangte.
Hier geriet die Wissenschaft unter den Druck der Politik, was heute auch noch oft passiert. Unter diesen Umständen kann von einer neutralen und objektiven Wissenschaft keine Rede mehr sein.

Die ersten Versuchskaninchen und der Milzbrand
Mit dem Milzbrand hatte es eine ähnliche Bewandtnis. Übrigens hat Professor Delafond, Direktor der Veterinärschule in Paris 1856 bei Untersuchungen wegen Milzbrand viele Kaninchen infiziert und damit zugleich den Begriff des "Versuchskaninchens" in die Bakteriologie eingeführt.

1867 beschrieb Robert Koch den Milzbranderreger und veröffentlichte seine sogenannten Koch'schen Postulate, nach denen man bis in die neuere Zeit Erreger spezifizierte. Heute weiss man aber, dass sie nur für einen Teil der Infektionskrankheiten in Anspruch genommen werden können, d.h. die Infektionstheorie wird immer eine Theorie bleiben. (Hahn, Falke, Med. Mikrobiologie und Infektiologie, Springer 3. Auflage, 2001). Dies hat unsere moderne Medizin nur noch nicht richtig zur Kenntnis genommen. Wenn sie es nämlich täte, würde mit ihr auch die Impftheorie wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen.

Robert Koch musste sich damals mit seiner neuen Theorie gegen die pleomorphistische Theorie, nach der alle Bakterienarten unter verschiedenen Umweltbedingungen ineinander übergehen, durchsetzen. Heute kann selbst ein Laie am Mikroskop nachvollziehen, dass Koch und Pasteur mit ihrer neuen Annahme über die Bakterien im Unrecht waren. Doch weil die These der beiden durch die Politik von Deutschland und Frankreich gesteuert und forciert wurden, ging sie als Dogma bis zum heutigen Tag in die Schulmedizin ein.

Als Grundlage über die Infektionsvorgänge im tierischen Organismus gingen folgende Versuche Pasteurs in die Geschichte ein: Anhand der Koch'schen Postulate versuchte Pasteur verschiedene Tierarten mit Milzbrandbazillen anzustecken. Damit seine Versuche auch zu einem für ihn positiven Ergebnis führten, tat er folgendes: Milzbrandbazillen gedeihen am besten bei einer Temperatur von 37 °C, folglich sind Tiere mit einer abweichenden Körpertemperatur automatisch geschützt. Er kühlte Tauben also auf 37 ° C ab und erwärmte Frösche auf 37 °C und siehe da, sie infizierten sich. Wenn man Sie, verehrter Leser und Leserin, auf 42 - 43 °C erhitzen würde, bekämen Sie sicherlich auch Hühnercholera, Staupe oder den Zwingerhusten. Vermutlich noch ganz andere, unbeschreibliche Zustände. Man nennt diese Tierquälerei stolz die ersten wissenschaftlichen Versuche. Was das Ganze mit Wissenschaftlichkeit zu tun hat, ist nicht klar ersichtlich.

Pasteur war übrigens ein Meister im Verfälschen seiner Tagebücher, wie wir seit wenigen Jahren wissen. Was aber die Wissenschaftlicher nicht davon abhält, ihn weiterhin auf seinem Podest unhinterfragt stehen zu lassen (Geison G., The private Science of Louis Pasteur).

Er impfte Schafe gegen Milzbrand mit Impfstoff, den er in Mäusen und Meerschweinchen gezüchtet hatte. Vermutlich deswegen, weil Mäuse und Meerschweinchen schneller laufen können als Schafe! In Frankreich wurden seine Versuche oftmals für längere Zeit lahmgelegt, weil die Bauern sich weigerten, ihm Schafe zur Verfügung zu stellen, da die Tiere bei Pasteur alle jämmerlich verendeten.

Berühmtheit mit seiner Milzbrandimpfung erlangte Pasteur durch eine grossartige Show, die er mit "viel Sinn für theatralisches Auftreten mit pathetischen Posen" einer grossen Zahl von Schaulustigen, Journalisten und Veterinären am 31. Mai 1881 vorführte. Man brachte 48 Schafe nach Pouilly-le-Fort und Pasteur impfte die Hälfte der Tiere. Nach 14 Tagen wiederholte sich das Spektakel. Noch weitere zwei Wochen später wurden alle Tiere mit Milzbranderregern angesteckt. Und siehe da, am Morgen des kommenden Tages waren von den unbehandelten Schafen nur noch zwei Tiere am Leben, während von den geimpften Schafen alle munter und wohlauf waren. Die Presse jubelte und noch innerhalb eines Jahres wurden in der gleichen Gegend fast 80'000 Schafe geimpft. Viele fragten sich zu Recht, was in dem Impfstoff gewesen sei. Denn nur Pasteur selber, nicht etwa seine Assistenten Roux, Chamberland oder Thuillier wussten über den Inhalt der gespritzten Seren Bescheid. Hier fand ein Riesenspektakel um eine Impfung statt, die auch heute noch kein Ende nimmt.

Die "Berühmtheit" Pasteurs drang bis nach Russland. Ilja Metschnikow, Leiter des bakteriellen Institutes in Odessa reiste 1887 nach Paris um Impfstoff für die russischen Schafe zu besorgen. Doch er glaubte tatsächlich an einen Schutz durch die Impfung und deswegen ereignete sich in Russland leider etwas anderes als in Frankreich: Von 4412 geimpften Schafen starben schon nur nach der ersten Impfung 3549 Tiere. Metschnikow musste Hals über Kopf Russland verlassen, da die aufgebrachten Bauern ihn sonst gelyncht hätten (Zeiss H., Fortschr Med 7 (1889) 100-101).

Mit der Entdeckung des Milzbranderregers hatte nicht nur die Medizin zu tun, sondern auch die Rüstungsindustrie. Seit 1941 gab es in England Pläne, "Milzbrandbomben", gefüllt mit Sporen des Erregers über deutschen Grossstädten abzuwerfen. Auf der 1,5 km breiten und 3 km langen, seit mehr als 100 Jahren unbewohnten Insel Gruinard an der Nordwestküste Schottlands testete man die erste Bombe an 60 Schafen aus. Insgesamt 23mal sind solche Versuche auf der Insel gemacht worden. 1942 wurde die Produktion aufgenommen; England war aber nicht in der Lage, die notwendigen Mengen selber herzustellen. So baten sie die USA um Unterstützung. Nach weiteren Experimenten in den USA wurde dann dort die Produktion aufgenommen. Die britische Planung sah vor, Bomben über Berlin, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und Wilhelmshaven abzuwerfen. Dadurch wären diese Städte für mehr als 100 Jahre unbewohnbar geworden. Der Grund, warum es nicht zu einem Einsatz kam war, weil erst Mitte 1945 die benötigte Menge von Erregern zur Verfügung gestanden wären, aber im Mai die ganze Aktion hinfällig wurde durch die Kapitulation Deutschlands.
Wie schlimm diese Bombadierung Deutschland getroffen hätte, sieht man an der schottischen Insel. Erst in den achtziger Jahren setzte die britische Regierung ein umfassendes Desinfektionsunternehmen in Gang, das den britischen Steuerzahler umgerechnet 1,5 Milliarden DM (€ 750 Millionen Euro) kostete. Milzbrandbazillen bilden im Erdboden erst unterhalb einer Tiefe von 2 m keine Sporen mehr, d.h. man müsste das ganze Erdreich abtragen. (Winkle S., Kulturgeschichte der Seuchen, Komet)

Nach diesem kurzen Abstecher in die Geschichte der Impfungen sollten wir verstanden haben, dass Wissenschaft immer neutral und objektiv sein muss. Nur dann ist gewährleistet, dass sie zum Wohl für uns und unsere Kinder beiträgt. Politisches Kalkül oder die Aussicht auf einen hohen finanziellen Gewinn beeinträchtigen diese altruistischen Ziele und dürfen nicht erlaubt sein. Denn wir müssen uns bewusst sein, dass Gesundheit unser höchstes Gut ist und wir nicht erst darüber nachdenken dürfen, wenn sie der Krankheit bereits Platz gemacht hat.

 

Cholera-Impfung


Ausreichende Hygiene schützt auch vor Cholera

Die Krankheit
Cholera tritt vor allem in afrikanischen Ländern, Indien, Indonesien, Vorderasien auf, und seit 1991 auch in Mittel- und Südamerika. Besonders dort, wo Kriege, Erdbeben etc. herrschen. In der Schweiz wird sie nur sehr, sehr selten eingeschleppt.
Nach durchgestandener Krankheit besteht nur eine knapp begrenzte Immunität.

Die Krankheit dauert zwischen 48 Stunden und maximal 5 Tagen. Bauchkrämpfe, wässrige Durchfälle, Erbrechen und Austrocknung sind die Folge. Da bis zu einem halben Liter Flüssigkeit und Mineralsalze pro Stunde verloren gehen können, sterben bei einer schweren, unbehandelten Cholera 50 Prozent der Patienten. Unter einer richtigen Therapie wird die Cholera in fast allen Fällen ohne Folgeerscheinungen überstanden, d.h. es muss eine Rehydrierung mit Flüssigkeit und Mineralstoffen erfolgen.

Die Übertragung erfolgt durch schlechte Hygiene. Bei uns gab es früher mit der Pest zusammen viele Choleraepidemien. Die Ausbreitung hängt mit der Hygiene des Trinkwassers zusammen. In Frankreich ist die Krankheit verschwunden, als man Trinkwasserleitungen gebaut hat.

Cholera ist überwiegend eine Krankheit der armen Bevölkerungsschichten, nachdem Krieg in solchen Ländern ausgebrochen ist oder Unwetter, Überschwemmungen, etc. Opfer sind dann vor allem geschwächte und unterernährte Menschen. Touristen sind eigentlich kaum gefährdet.

Die Impfung
Es gibt eine Spritz- sowie eine Schluckimpfung gegen Cholera, wobei die Schluckimpfung ca. 200 Millionen Lebendkeime enthält. Als Folge der Impfung treten Magen-Darmbeschwerden, Muskel- und Gelenkbeschwerden, aufsteigenden Lähmungen bis hin zur Atemlähmung, Kreislaufreaktionen, allergische Reaktionen, etc. auf.

Die WHO empfiehlt die oralen Impfstoffe wegen ihrer unsicheren Wirkung nicht.

Neu gibt es eine gentechnisch hergestellte Choleraimpfung durch das Essen einer Portion Pommes Frites! Die Kartoffelstaude ist genmanipuliert und liefert den Impfstoff automatisch mit.

 

Diphterie-Imfpung


Die Krankheit
Die Diphtherie ist eine Krankheit, die heute bei uns in Mitteleuropa nicht mehr als Epidemie auftreten kann, solange wir die jetzigen sozioökonomischen Bedingungen behalten. Wenn wir uns das Bild einer Diphtherieepidemie anschauen, dann stellen wir fest, dass diese Krankheit bestimmte Voraussetzungen benötigt, um auszubrechen. Die letzten zwei Jahre vom 2. Weltkrieg herrschte in Deutschland eine schlimme Diphtherieepidemie mit mehr als 200'000 Erkrankten, viele tausend verstarben an der Diphtherie. Und obwohl nach dem Krieg die Impfung noch eine Zeitlang nicht wieder eingeführt wurde, verschwand die Diphtherie fast völlig von allein. Was war geschehen? Diphtherie benötigt Krieg, Not und Elend um als Epidemie auszubrechen. 1925 wurde die Diphtherieimpfung in Deutschland eingeführt. Doch schon vorher, ab 1918 trat ein merklicher Rückgang der Todesfälle ein, der lediglich durch den 2. Weltkrieg gestoppt wurde. Als mit den Impfungen begonnen wurde, stieg die Zahl der Erkrankungen wieder an (Statistisches Bundesamt Wiesbaden Gruppe VII D). Heute gibt es in Deutschland nur noch wenige Erkrankungen, zwischen 0 bis 2 Fälle jährlich. In der Schweiz ist der letzte Fall von Diphtherie 1983 aufgetreten und in Österreich 1977.

Die Impfung
Natürlich wird den Eltern heute erzählt, dass dieser Rückgang der Impfung zu verdanken sei. Dass dem nicht so ist, erkennen wir leicht an den offiziellen Zahlen. Laut offiziellen Angaben müssen mindestens 80 Prozent einer Erwachsenenpopulation gegen Diphtherie geimpft sein, damit diese Krankheit nicht mehr als Epidemie auftreten kann. Bei uns im deutschsprachigen Raum aber sind nur ca. 30-40 Prozent der Erwachsenen gegen Diphtherie geimpft. Warum tritt keine Epidemie auf?
In Russland und der Ukraine sind nach den Angaben der dortigen Gesundheitsbehörden mehr als 90 Prozent der Bevölkerung gegen Diphtherie geimpft und trotzdem trat dort 1995 eine starke Epidemie auf. Warum treten in einer wohl durchgeimpften Bevölkerung Epidemien auf?
Weil die Krankheit bestimmte sozioökonomische Bedingungen benötigt, und die findet sie in den ehemaligen Sowjetstaaten aber nicht bei uns Mitteleuropa.

Die Impfung gegen Diphtherie kann ausserdem keinerlei Schutz gegen die Krankheit bieten. Siehe dazu unter "Tetanus".
Heute wird die Impfung meist zusammen mit der Tetanusimpfung verabreicht. Oft tritt nach der Impfung Pseudo-Krupp bei den Kindern auf. Krupp ist der alte Ausdruck für Diphtherie.

 

FSME (Zecken)-Impfung


Hysterie angesichts eines kleinen Tierchens

Die Krankheit
FSME-Viren werden von davon befallenen Zecken durch Stiche, vorwiegend in den Monaten Mai, Juni und September, Oktober übertragen. Die höchste Aktivität entwickeln Zecken nachmittags und abends. Nicht alle Zecken sind Träger der FSME-Viren. Zecken erwerben diese Viren durch einen Stich bei infizierten Tieren, hauptsächlich Mäusen. Im Bergland oberhalb von 1000 m gibt es praktisch keine Zecken.

Bei infizierten Zeckenstichen ereignet sich, je nach Abwehrkraft des Betroffenen, bei 60 bis 70 Prozent nichts, bei 20 bis 30 Prozent treten nur grippeähnliche Krankheitszeichen auf, bei ca. 5 bis 10 Prozent ist auch das Nervensystem betroffen.

Der Körper sollte nach dem Aufenthalt im Freien nach Zecken abgesucht werden. Nach Möglichkeit sollten auch lange Ärmel, lange, unten enganliegende Hosen und geschlossene Schuhe getragen werden. Ätherische Öle sowie verschiedene Insektenschutzmittel halten Zecken fern.

Eine Zecke entfernt man mit einer Pinzette oder am besten mit zwei spitzen Fingernägeln. Erst wenn sie sich vollgesogen hat, überträgt sie den Erreger an uns. Daher ist es wichtig, die Zecke so früh wie möglich zu entfernen. Nach dem Entfernen sollte man die Stichstelle desinfizieren, z.B. mit Calendulaessenz.

Die Schäden nach einer Zeckenimpfung können vielfältig sein, von Fieber über Lähmungen bis hin zur Multiple Sklerose.

Die Impfung
Es gibt bis heute keine Studie, in der Komplikationen nach der FSME-Impfung mit Komplikationen von FSME-Erkrankungen bei Ungeimpften verglichen werden.

In Österreich wird durch grosse Plakatwände jährlich neu eine regelrechte Massenpanik verursacht und die Bevölkerung zum Impfen gedrängt. Dadurch sollen, so die Behörden, jährlich weniger FSME-Fälle auftreten. Allerdings ist aus der Statistik nicht zu ersehen, wie viele von den Erkrankten geimpft und ungeimpft waren. Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern in Österreich hat mitgeteilt, dass zwischen 1984 und 1995 trotz entsprechender Steigerung der Durchimpfungsrate gegen FSME kein signifikanter Rückgang der FSME-Fälle zu erkennen war (Ziegelbecker, R. Graz, 12.6.1997).

 

Grippe-Impfung


Die Krankheit
Im Frühjahr eines jeden Jahres tritt, so erzählt man uns, wie aus dem Boden gestampft eine erste Grippewelle im fernen Osten auf. Dann reisen unsere Grippeimpfstoffhersteller an den Ort des Geschehens um sich die Virentypen anzusehen, damit sie für uns Europäer einen geeigneten Impfstoff herstellen können. Da man auch heutzutage noch für jede Grippeimpfung ein Hühnerei benötigt, muss bereits im Frühjahr mit der Impfstoffproduktion begonnen werden, damit bis zum Herbst genügend Impfstoff zur Verfügung steht. In der Zwischenzeit machen sich die Grippeviren auf den Weg um den Globus zu umrunden, damit sie rechtzeitig zur europäischen Grippesaison bei uns ankommen. Und hier fängt das eigentliche Problem auch schon an: Auf dem Weg zu uns nach Europa mutieren diese Viren ständig, d.h. sie verändern ihre Struktur. Die Wesen, die im Winter bei uns ankommen, haben mit dem Grippevirus, das im fernen Osten im Frühjahr aufgebrochen war, nicht mehr viel Gemeinsames. Der Impfstoff, so er denn schützen sollte, aber ist auf die Viren im fernen Osten abgestimmt worden. Dazu kommt noch, dass es bei uns mehr als 300 Erreger gibt, die grippeähnliche Erkrankungen auslösen. Gegen diese "schützt" die Impfung nicht.

Wir unterteilen die Grippeviren in die Typen A, B und C. Besonders die Typen A und B verursachen grössere Epidemien. Von Typ A sind zahlreiche Subtypen bekannt, die durch unterschiedliche Zusammensetzung der beiden wichtigsten Virulenzfaktoren, Hämagglutinin und Neuraminidase gekennzeichnet sind.
Die bislang schwerste Pandemie (Ausbreitung einer Infektionskrankheit über Länder und Kontinente) war 1918, die sogenannte "Spanische Grippe". Ihr fielen damals schätzungsweise mehr als 20 Millionen Menschen weltweit zum Opfer.

Die Impfung
Die Grippeimpfung wird nicht nur den über 60-jährigen Menschen angeraten, sondern neuerdings versucht man sie auch schon Kindern zu empfehlen.

Die Impfung gegen Influenza schützt eindeutig nicht vor einer Grippe. Im Gegenteil, viele Menschen beklagen sich, dass sie nach einer Impfung den ganzen Winter mehr oder weniger stark krank geworden sind. Die Impfreaktionen reichen denn auch von Unwohlsein bis zu Nervenschmerzen, Krämpfen, Lähmungen, Gefässentzündungen, allergische Reaktionen bis hin zu einer Thrombozytopenie. In Deutschland wurde vor wenigen Jahren eine Umfrage der Pharmaindustrie durchgeführt. Fast 45 Prozent der Grippegeimpften verweigerten danach eine erneute Impfung mit der Begründung, sie seien trotz der Impfung an Grippe erkrankt. In der Ostschweiz werden fast keine Gratisimpfungen gegen Grippe mehr von den Grossfirmen angeboten, da der Grossteil der Arbeitnehmer wegen schlechter Erfahrungen auf die Impfung verzichtet.

 

Hepatitis A-Impfung


Hepatitis A: Eine durch mangelnde Hygiene erzeugte Krankheit

Die Krankheit
Die Häufigkeit von Hepatitis A-Erkrankungen liegt jährlich in der Schweiz zwischen 200 und 300. Der Altersgipfel liegt bei uns zwischen 20 und 30 Jahren, Todesfälle gibt es in weniger als 0,1 Prozent der Fälle, meist sind ältere Menschen betroffen.
Nach einer durchgemachten Erkrankung besteht eine lebenslange Immunität. Es gibt nicht - wie bei der Hepatitis B-Erkrankung - chronische Virusträger und auch keine chronischen Krankheitsverläufe.

In tropischen und subtropischen Ländern ist sie eine typische Kinderkrankheit, bei der mehr als 90 Prozent der 10jährigen sie bereits durchgestanden haben. Bis in die Jahre nach dem 2. Weltkrieg infizierten sich auch bei uns in Mitteleuropa noch 80 bis 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen und machten die Krankheit symptomlos durch.

Hepatitis A ist eine unangenehme aber relativ harmlose Krankheit. Kinder unter 10 Jahren erkranken bei uns in Mitteleuropa nicht oder in der Regel sehr leicht.

Die Impfung
Es gibt bis heute keine Langzeitstudien zu Wirkdauer und Nebenwirkungen der Hepatitis A-Impfung. Hingegen kann die Impfung zu Erkrankungen des Nervensystems, Hautausschlag, Thrombozytopenien, Multiple Sklerose, Myelitis, Blutgefässentzündungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Leberfunktionsstörungen, etc. führen.

1993 wurde in der Schweiz eine Studie durchgeführt, die eine Hepatitis A-Impfung als "Luxus" betitelte. Man solle auf Hygiene achten, damit sei das Problem ebenso gelöst, so das Fazit dieser Studie (Holzer, R.B., Hepatitis A-Impfung, ein begreiflicher Luxus? Schweiz. Rundsch Med Prax, 1993, 82(7): 183-185).

Hepatitis A ist durch eine gute Hygiene zu verhindern. Auf Reisen in betroffenen Ländern sollte man nach dem Leitsatz: "Cook it, peel it or leave it", leben (koche es, schäle es oder lasse es bleiben

 

Hepatitis B-Impfung


Hepatitis B-Impfung: Schützt sie uns oder ist sie das noch grössere Übel als die Krankheit?

Die Krankheit
Hepatitis B nennt man auch Gelbsucht, sie ist eine Entzündung der Leber. Auffallend sind bei der Erkrankung der helle, farblose Stuhl und der dunkle Urin.

Heute wird der absolute Grossteil der Erkrankung im Drogen- und Prostituiertenmilieu übertragen. Nicht jeder Virusträger erkrankt auch an Hepatitis B. Nach amerikanischen Studien ist mit einer Erkrankung von weniger als 5 Prozent zu rechnen, die gleichen Angaben gelten auch für Mitteleuropa (Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen, Bern).
Bei weniger als 1 Prozent der Erkrankten kann sich eine chronische Leberentzündung entwickeln, die zu einer Leberschädigung führen kann. Das Risiko für Kinder, an einer Hepatitis B zu erkranken ist sehr gering.

Die Impfung
Die Hepatitis B-Impfung ist eine gentechnisch hergestellte Impfung und sie ist gleichzeitig die Impfung mit den meisten Nebenwirkungen. Vor allem Diabetes (Classen W, et al, New Zealand Med J 24.5.1996, S 195-196), Multiple Sklerose (Shaw et al, Am J Epid 1988, 127: S. 337-352, und andere) sowie schwere Depressionen werden immer wieder gemeldet.

Frankreich hat die Impfung bei den Schulkindern am 1.10.1998 eingestellt, da in einem Zeitraum von nur 2 Jahren über 600 Fälle von Multiple Sklerose aufgetreten sind. In den deutschsprachigen Ländern wird der gleiche Impfstoff wie in Frankreich verwendet. In den USA gingen von Januar 1996 bis Mai 1997 18'000 Meldungen über Nebenwirkungen allein von dieser Impfung aus, darunter 54 Fälle von plötzlichem Kindstod (Belkin, et al, NVIC, 1996-99).

Nobelpreisträger Prof. Rolf Zinkernagel hat mit seiner Forschungsgruppe bei Mäusen überraschend festgestellt, dass gentechnisch hergestellte Impfstoffe im Gegensatz zu den herkömmlich hergestellten Impfstoffen das Gleichgewicht zwischen Virus und Immunabwehr so ungünstig beeinflussen, dass eine Krankheit nach der Impfung verstärkt anstatt abgeschwächt wird (Oehen, et al, Science, 11.1.1991, S. 195-198).

 

HiB - Haemophilus influenzae Typ B-Impfung


HiB-Impfung: Eine durch Impfungen verursachte Krankheit?

Die Krankheit
Viele Eltern sind der Meinung, wenn ihr Kind gegen HiB geimpft sei, dann sei es gegen die gefürchtete Gehirnhautentzündung geschützt. Dem ist keineswegs so. Denn einerseits schützt diese Impfung nicht gegen HiB und andererseits ist HiB keine Gehirnhautentzündung. HiB ist eine grippeähnliche Erkrankung, bei der bei bereits vorgeschwächten Kindern als Komplikation eine Gehirnhautentzündung oder eine Kehlkopfdeckelentzündung auftreten kann. Bei HiB ist anhand von grossen Untersuchungen bekannt, dass im eigentlichen Sinne nur sogenannte Risikogruppen erkranken. Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen der Erkrankungshäufigkeit und den sozioökonomischen Verhältnissen in den Familien. Kinder, die in engen Wohnverhältnissen mit vielen Familienangehörigen leben, in dicht besiedelten Gebieten, ein geringes Einkommen haben sowie eine geringe Bildung, erkranken massiv häufiger an HiB (Plotkin, Orenstein, Vaccines, W.B. Saunders Company, 3. Edition, 1999).

Bei Kindern, die sechs Monate voll gestillt werden, ist eine HiB-Erkrankung eher unwahrscheinlich (Silferdal, et al, Int J Epidimio 1997 Apr., 26 (2):443-50, Aini Takala et al, J Pediatr Vol 115, 1-6 1989). Erfahrungsgemäss wird der Organismus ab dem fünften Lebensjahr ohne starke Komplikationen mit der Erkrankung fertig. Das Risiko einer HiB-Erkrankung ist zwischen dem 6. und 18. Lebensmonat am grössten.

Die Impfung
Von Juni 1990 bis Ende 1993 sind dem Paul-Ehrlich-Institut in Deutschland allein 514 aufgetretene Nebenwirkungen nach der HiB-Impfung gemeldet worden.
In Deutschland erkrankten von Juli 1992 bis Juni 1993 138 Kinder an HiB, davon waren 23,9 Prozent geimpft. Von Juli 1993 bis Juni 1994 erkrankten 83 Kinder, 30,1 Prozent von ihnen waren geimpft. Von Juli 1994 bis Juni 1995 gab es 62 Fälle von HiB, von denen 53,2 Prozent geimpft waren (Kries von, et al, Monatssch Kinderheilkd 1997, 145: 136-143).

Die Krankheit hinterlässt keine Immunität, d.h. die Kinder können mehrmals an HiB erkranken. Doch wenn die Natur von sich aus beim Menschen keine Immunität vorgesehen hat, wie kann dann die Impfung einen "Schutz" vor einer Krankheit geben?

Neueste Untersuchungen belegen, dass wir uns durch die Massenimpfungen gegen Diphtherie/Tetanus/Keuchhusten vermutlich vermehrt HiB-Fälle eingehandelt haben.

 

HPV-Impfung


Verfolgt man die medizinischen Zeitschriften in den letzten Monaten, so erfährt man, dass eine ganz neue Art von Impfstoff zugelassen wurde: Eine Impfung gegen Krebs! Seit den 1960er Jahren hat uns die Krebsforschung ausser regelmässigen Geldspendeaufrufen keinerlei Resultate gezeigt, im Gegenteil, das Wissen ist zwar nicht grösser geworden, aber die Krebsneuerkrankungsraten und die daraus resultierenden Todesfälle haben enorm zugenommen. In regelmässigen Abständen wird dem verschreckten Bürger nichts desto Trotz mitgeteilt, dass man kurz vor einem Durchbruch stehe.

Um die Entstehung von Krebs zu erklären, gibt es verschiedene Denkmodelle. Sie reichen über die Lebensweise zur Ernährung bis hin zur neuesten Theorie: Ein Virus oder Bakterium soll dafür verantwortlich sein.

Unsere medizinische Denkwelt ist in die Schemata Virus/Bakterium = Krankheit verfallen. So kursiert seit etlichen Jahren die Vorstellung, dass Humane Papilloma-Viren (HPV) für die Entstehung von Zervixkarzinomen (Gebärmutterhalskrebs) und Genitalwarzen verantwortlich zu machen sind, da sie in vielen Fällen gleichzeitig im Organismus der Erkrankten anzutreffen sind. Allerdings gibt es etliche Virologen, die diese Meinung stark anzweifeln. Bereits seit 1992 gibt es zu diesem Thema lautstarke Kritik, die allerdings im Rausch um einen Impfstoff etwas in den Hintergrund gerückt ist. Auslöser dieser Diskussion waren zwei Molekularbiologen von der Universität von Berkeley in Kalifornien. Sie stellten fest, dass es einen Mangel an übereinstimmenden HPV-DNA-Sequenzen und die dazu entsprechenden HPV-Gen-Expression in den Tumoren gab, die positiv auf HPV getestet worden waren. Stattdessen kamen sie zu dem Schluss, dass seltene spontane und chemisch bedingte Chromosomen-Anomalitäten, die man sowohl bei HPV-DNA-positiv wie auch bei negativ getestetem Gebärmutterhalskrebs vorfand, die Krebserkrankung herbeigeführt habe. Sie belegen ihre Untersuchungen damit, dass anormal sich teilende Krebszellen anfälliger für eine Infektion sind als gesunde Zellen. Ausserdem hat sich in der Forschung immer wieder gezeigt und es gilt auch als erwiesen, dass Viren lediglich Indikatoren einer anormalen Zellwucherung sind und nicht deren Ursache. 1

Es ist bisher noch kein direkter kausaler Zusammenhang gezeigt worden, der belegen würde, dass es sich bei der Ursache der Zervixkarzinome tatsächlich um HP-Viren handelt. Selbst das NCI, das Nationale Krebsforschungsinstitut in den USA, gibt dies zu. Bekannt ist lediglich, dass Faktoren wie die Langzeiteinnahme von oralen Kontrazeptiva ("Pille") und die Zahl der Geburten wie auch genetische Veränderungen, Rauchen oder erworbene Immunschwäche die Tumorentstehung fördern.

Laut offiziellen Angaben sollen jährlich 446'000 neue Fälle von Gebärmutterhalskrebs auftreten, von denen 232'000 Frauen daran versterben. Achtzig Prozent dieser Fälle ereignen sich in den Entwicklungsländern. 2 Man rechnet damit, dass mehr als 70 Prozent der "sexuell aktiven Bevölkerung" mindestens einmal im Leben Kontakt mit den HP-Viren haben soll. In Deutschland sollen ca. 8'000 Frauen erkranken, von denen aber 80 Prozent spontan wieder heilen. Nach einem Jahr sind sie nicht mehr nachweisbar. In Österreich und der Schweiz erkranken jährlich ca. 500 Frauen. Um dieser Krankheit vorzubeugen, wird frau zur Vorsorgeuntersuchung gebeten. Allerdings gibt man zu, dass 50 Prozent aller Adenokarzinome und 25 Prozent aller Plattenepithelkarzinome der Zervix bei Frauen auftreten, die sich regelmässig untersuchen lassen. 3

Die beiden Pharmahersteller Sanofi Pasteur MSD und GlaxoSmithKline haben im Jahr 2002 damit begonnen, weltweit Studien mit je ca. 5'000 Probandinnen im Alter von 16 bis 23 Jahren durchzuführen. Sie wurden innerhalb eines Jahres dreimal mit einem neuen Impfstoff gegen HPV geimpft und vier Jahre wurden sie regelmässig untersucht. 4

Sanofi Pasteur MSD hat einen Impfstoff gegen die HPV-Typen 6, 11, 16 und 18 produziert mit dem Namen "Gardasil" und GlaxoSmithKline gegen die HPV-Typen 16, 18, 45 und 31 mit dem Namen "Cervarix". Es sind nahezu 100 verschiedene Typen des menschlichen Papillom-Virus bekannt.

Der Impfstoff ist gentechnisch hergestellt. Es handelt sich um in Insektenzellen hergestellte HPV-16 bzw. HPV-18 L1-virusähnliche Partikel, d.h. leere Gehäuse, gentechnisch in Bakterien oder Hefen hergestellt. Als Adjuvant hat GlaxoSmithKline AS04 verwendet, das aus Aluminiumhydroxid und monophosphorliertem Lipid A besteht. Es handelt sich um ein neues Adjuvant.

Von den beiden Herstellern sind verschiedene Studien durchgeführt worden. In einer dieser Studien von Sanofi Pasteur MSD nahmen 552 Frauen teil. Das Ergebnis zeigte eine 100 prozentige Wirksamkeit der Impfung. Es gab in der Verumgruppe (Gruppe mit HPV-Impfung) keinen einzigen Fall von Genitalwarzen oder CIN, in der Placebogruppe dagegen sechs Fälle. CIN sind zervikale intraepitheliale Neoplasien, diese gelten als Vorstufe von Krebs. Allerdings betonte Dr. Louisa Villa bei der Vorstellung der Studie, dass längerfristige Daten erforderlich seien, um die Effektivität der Impfung zu belegen. Diese Studien aber existieren nicht. Die teilnehmenden Frauen sind lediglich 4 Jahre nachuntersucht worden. 5 In dieser Studie wurden auch HPV-positive Frauen aufgenommen. Bei der Rekrutierung wurde kein HPV-Screening durchgeführt. D.h. man wusste nicht, in welcher Gruppe wie viele Frauen mit HP-Viren sind. Ist es daher nicht möglich, dass diese Frauen bereits vorher infiziert waren und in die Placebogruppe kamen und jetzt nachträglich daraus der Schluss gezogen wird, die Impfung wirke zu 100 Prozent?

Sanofi testete zuerst einen Impfstoff gegen HPV 16. Es nahmen 2400 Frauen im Alter von 16 bis 23 Jahren teil. 48 Monate lang wurde jedes halbe Jahr ein Test auf HPV und ein Abstrich gemacht. Dabei wurden in der Impfgruppe sieben HPV-Infektionen und in der Placebogruppe 111 Infektionen festgestellt. Auch hier wurden nach Aussagen von Sanofi HPV-positive Frauen aufgenommen. 6

In einer anderen Studie vom gleichen Hersteller wurden 1100 Frauen geimpft. Die Nachbeobachtungszeit betrug lediglich 18 bis 24 Monate. Hier nahmen nur HPV-negative Frauen teil. Das Ergebnis dieser Studie lautete: In der Verumgruppe traten im Gegensatz zur Placebogruppe Antikörper im Blut auf und was die Verträglichkeit betrifft, so seien in beiden Gruppen gleich viel Nebenwirkungen aufgetreten. 7

Hierzu müssten eigentlich zwei Fragen gestellt werden: 1. Warum sollten in einer Placebogruppe Antikörper auftreten? 2. Wieso können in einer Placebogruppe Nebenwirkungen vorkommen und dann noch die gleichen wie in der geimpften Gruppe?

Detaillierte Nebenwirkungen der Teilnehmer wurden keine bekanntgegeben. Bei keiner Impfung von keinem Hersteller. Es war lediglich von Fieber die Rede und dass beim Impfstoff Gardasil drei Jugendliche die Impfung wegen unerwünschter Wirkungen abgebrochen hätten. 8

Sobald der Impfstoff in der EU zugelassen ist, sollen alle Jugendlichen zusammen mit dem Hepatitis B-Impfstoff im Alter von 11-16 Jahren geimpft werden. In den USA - dort ist er bereits zugelassen - wird bereits eine Pflichtimpfung diskutiert.

Trotz der grossen Euphorie der Hersteller über den hohen "Schutz" dieser Impfung, werden die Frauen auch weiterhin aufgerufen, sich regelmässig an den Vorsorgeuntersuchungen zu beteiligen. "Solche Tests bleiben auch für Geimpfte notwendig. 30 Prozent der Zervix-Karzinome werden nämlich durch HP-Viren ausgelöst, die in den Impfstoffen nicht enthalten sind." 9

Fazit

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass aus verschiedenen Gründen diese neue Impfung mit Vorsicht zu geniessen ist.

Es ist keineswegs belegt, dass ein Virus die Ursache für diese diversen Krebserkrankungen ist. Es ist aber anzunehmen, dass sobald dieser Impfstoff zugelassen ist, diese Hypothese von HP-Virus und Krebsentstehung als unumstössliche Tatsache Einlass in alle medizinischen Lehrbücher finden wird. Gleichgültig ob es belegt ist oder nicht.

Der Beweis eines Schutzes vor der Krankheit ist keineswegs erbracht. Dazu fehlen Langzeitstudien. Denn man geht davon aus, dass die Entstehung des Krebses eine Dauer von mindestens zehn Jahren hat. Studien von bis zu vier Jahren vermögen hier keine Klarheit aufzuzeigen. Der Schutz wird immer durch die Anwesenheit und Höhe der Antikörper belegt und bestimmt. Allerdings ist seit Jahrzehnten in der Immunologie bekannt, dass Antikörper nichts mit einem Schutz vor Krankheit zu tun haben. Sie sagen lediglich aus, dass der Organismus Kontakt mit dem Erreger hatte. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist besonders bei Tetanuserkrankten immer wieder zu beobachten, dass sie zum Zeitpunkt der Erkrankung einen hohen Titer hatten, d.h. eigentlich hätten geschützt sein müssen.

Der Impfstoff ist gentechnisch hergestellt. Was für Folgen er im Geimpften zeigt ist unklar. Auch weiss niemand zu sagen, wie dieser Impfstoff auf unsere Nachkommen wirkt, denn gentechnisch hergestellte Impfstoffe dringen in unser Zellgut ein und verändern es. Diese Dinge aber werden von uns weitervererbt. Kritiker machen die vielen starken Nebenwirkungen und Todesfälle nach den Sechsfachimpfstoffen auf die gentechnisch herstellte Hepatits B-Impfstoff-Komponente verantwortlich.

Bevor die Nebenwirkungen nicht klar von den Herstellern aufgezeigt worden sind, muss diese Impfung skeptisch betrachtet werden. Warum schweigt man sich hierüber aus?

Zudem sind einige Tausend Probanden nicht aussagekräftig. Es ist allgemein bekannt, dass die ersten fünf Jahre der Zulassung eines Medikamentes oder Impfstoffes als klinische Studie gewertet werden und hier der Hersteller die meisten Erfahrungen in der Anwendung sammelt. Jeder Geimpfte wird also unfreiwillig zum Versuchskaninchen.

 

Pertussis (Keuchhusten)-Impfung


Keuchhusten (Pertussis): Eine Krankheit die viel von ihrem Schrecken verloren hat

Die Krankheit
Keuchhusten kann bei Kindern, die jünger als ein halbes Jahr alt sind, gefährlich werden, da die Kinder den Schleim nicht abhusten können. Bei der Erkrankung sollte unbedingt auf fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente verzichtet werden, da sie zu einem schwereren Verlauf sowie zu unnötigen Komplikationen der Krankheit führen können. Hustenstillende Mittel darf man den Kindern ebenfalls keine geben, da der Husten dadurch seltener und kraftloser wird, d.h. der Schleim bleibt leichter in der Lunge und es kann in der Folge zu einer Lungenentzündung und zu einem Sauerstoffmangel im Gehirn kommen. Eine homöopathische Behandlung ist unbedingt während der Erkrankung zu empfehlen.

Die Impfung
In einer neuseeländischen Studie entwickelte sich bei jedem vierten gegen Keuchhusten geimpften Kind eine allergische Erkrankung (Kemp T., et al, Epidemiology 1997, 11(8):678). Die Pharmaindustrie benutzt den Keuchhustenimpfstoff seit mehr als 20 Jahren in der Forschung um Allergien zu erzeugen.

Kinder mit Neigung zu Anfallsleiden (Krämpfe, Epilepsie, etc.), sollten niemals gegen Keuchhusten geimpft werde. Schrilles Schreien nach der Impfung ist das typische Zeichen bei frühkindlichen, zentralnervösen Störungen und kommt häufig bei einer Gehirnentzündung vor. Es tritt bei etwa einer von 500 Impfdosen auf (Überall et al, Dev Biol Stand 1997, 89:83-89). Der plötzliche Kindstod (SIDS) häuft sich vor allem nach der Keuchhustenimpfung markant. Bis zu 80 % der SIDS-Todesfälle werden innerhalb von wenigen Stunden bis sieben Tagen nach den Keuchhustenimpfungen von vielen Autoren gemeldet (Torch, W.C., 1982, Miller C.L, und Fletcher, N.B., 1976,BrMedJ 17 Jan. 117-119).

Die Impfstoffhersteller versuchen uns natürlich die Nützlichkeit einer Impfung anzupreisen. Dabei sagen sie, dass diese Impfung erst ab der 3. Injektion vor der Krankheit "schütze". In der Schweiz werden die Kinder im 2., 4. und 6. Lebensmonat geimpft. Die Impfung "schützt" also in einem Alter, in dem die Kinder bereits aus der grössten Gefahr für diese Krankheit heraus sind. Dass diese Impfung auch nicht vor Keuchhusten schützt, haben wir in der Schweiz gesehen:
In der Schweiz trat 1994/96 eine Keuchhustenepidemie auf, obwohl etwa 90 Prozent der Kinder geimpft waren. Die Krankheit betraf fast ausschliesslich Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren, also genau in dem Alter, in dem die Impfungen stattfinden.

 

Masern-Impfung


Masern sind eine harmlose Kinderkrankheit

Die Krankheit
Kinder machen Masern in aller Regel ohne Komplikationen durch. Heute wird allerdings von Medizinerseite die Krankheit mit den Komplikationen verwechselt und deshalb werden Angst und Schrecken unter den Eltern verbreitet. Kinderkrankheiten wie Masern sollte man homöopathisch begleiten lassen, so lassen sich Komplikationen weitgehend ausschliessen.

Während der Krankheit darf unter keinen Umständen das Fieber gesenkt werden. In Ghana ging die Sterblichkeit nach Masern ganz zurück, nachdem einzig und allein auf fiebersenkende Mittel verzichtet wurde. (Witsenburg, Masernsterblichkeit und Therapie, Der Merkurstab, Stuttgart 1975).

Kinder mit durchgemachten Masern werden selbständiger, Stottern und Bettnässen können verschwinden, und allergische Krankheiten ausheilen (Kummer, Merkurstab, 1992, 3:180-189). Chronische Krankheiten klingen oftmals nach der Krankheit ganz ab, wie z.B. Schuppenflechte. Noch in den sechziger Jahren wurden Kinder mit dem nephrotischen Syndrom in Basel in der Kinderklinik bewusst mit Masern angesteckt, weil danach die Krankheit geheilt war (Chakravati V., Annals of Tropical Paediatrics, 1986, 6:293-294). Multiple Sklerose ist bei Menschen, die Masern durchgemacht haben, viel niedriger (Kesselring, Schweiz. Med. Wochenschrift 1990).

Die Impfung
Eine SSPE (subklinische sklerosierende Panenzephalitis = Zerstörung des Gehirns) kann als Folge der Masernerkrankung aber auch als Folge der Masernimpfung auftreten (Jabbour J T., J Am Med Ass 1972, 220:959-962).

Bei einer SSPE ist bekannt, dass vor allem Kinder gefährdet sind, die Masern mit anderen Viruserkrankungen zusammen haben. Dies kommt allerdings in der Natur so gut wie nie vor. Bei einer Impfung jedoch werden dem Organismus mindestes drei verschiedene Virenarten gleichzeitig verabreicht: Masern, Mumps und Röteln. Und bei einer Morbus-Crohn-Erkrankung ist erwiesen, dass Säuglinge, die in den ersten Lebenswochen Kontakt mit dem Masernvirus hatten, im späteren Leben einem erhöhten Risiko unterliegen, an Morbus Crohn zu erkranken.

In England, USA und Australien werden Zusammenhänge zwischen Autismus, Morbus Crohn und Masernimpfung untersucht.

 

Meningokokken-Impfung


Diese Impfung schützt nicht gegen den am häufigsten vorkommenden Erreger-Typ

Die Krankheit
In erster Linie tritt in unseren Breitengraden aber Meningokokken-Typ B auf, gegen den es keine Impfung gibt. Von Typ C gibt es nur wenige Fälle jährlich. In der Schweiz geht man von ca. 20-30 Fällen jährlich aus bei Typ C, bei Typ B dagegen von ca. 120-150 Fällen.

Eine Meningitis (Gehirnhautentzündung) ist keine eigenständige Krankheit, sondern immer die Folge einer Immunschwäche, d.h. sie tritt als Komplikation einer bereits bestehenden Krankheit auf.

Nach der durchgestandenen Krankheit gibt es keine Immunität, d.h. die Krankheit kann sehr oft wieder den Menschen befallen. Wenn aber die Krankheit selber uns keine Immunität verleiht, wie sollte dann die Impfung uns einen Schutz verleihen?

Die Impfung
Jeder zweite Säugling und jedes fünfte Kleinkind klagen über eine erhöhte Irritabilität nach der Impfung. In England sind im Jahr 2000 zwölf Kinder nach dieser Impfung gestorben.

In Saudi-Arabien treten zur Hadsch-Zeit (Pilgerzeit) immer viele Fälle auf, obwohl die Impfung für die Pilger eine Pflichtimpfung ist und keiner ungeimpft das Land betreten darf. Im Jahr 2000 sind mehr als 70 europäische Pilger in Saudi-Arabien an Meningokokken erkrankt.

Die Meningokokken-Impfung soll uns gegen Gehirnhautentzündungen, verursacht vom Erreger A, C, W135 und Y schützen.

Gegen Meningokokken Typ B gibt es deswegen keinen Impfstoff, weil das Polysaccharid des Serotyps B auch im Gehirn natürlich vorkommt und durch eine Impfung würden die Antikörper das Gehirn schwer schädigen.

 

Mumps-Impfung


Dank Impfungen vermehrte Epidemien?

 Krankheit
Mumps ist eine harmlose Kinderkrankheit, bei der sich die Speicheldrüsen, besonders die Ohrspeicheldrüsen entzünden. Mumps kann nur auf einer Seite oder auf beiden Seiten gleichzeitig auftreten. Etwa 40-50 Prozent entwickeln lediglich leichte grippale Symptome. Und nur etwa 30 Prozent der Infizierten erkranken mit der klassischen Speicheldrüsenentzündung.

Nach einer durchgestandenen Mumpserkrankung verringert sich für Frauen deutlich das Risiko, im späteren Leben an Eierstockkrebs zu erkranken (West R., Cancer 1966, 19:1001-1007). Auch andere Krebsarten sind nach einer Mumpserkrankung seltener (Albonico H.U., Med Hypotheses 1998, 51(4):315-320). Mumps in der Kindheit senkt ausserdem die Wahrscheinlichkeit im späteren Leben an Multiple Sklerose zu erkranken. (Kesselring, J. Schweiz Med Wochenschrift 1990, 120:1083-1090).

Die Impfung
Mumpsimpfstoffe sind nach Angaben der WHO die häufigsten medikamentösen Auslöser von Ohrspeicheldrüsenentzündungen. Nach diversen seriösen Studienangaben treten sie bei jedem zwanzigsten gegen Mumps geimpften innerhalb von zwei Wochen nach der Impfung auf, (arznei-telegramm 1994, 11:109). Zahlreiche Studien aus England, USA und Finnland belegen, dass die MMR-Impfung zu Diabetes führen kann.
Eine Sterilisation nach einer Mumpserkrankung ist nach Aussagen des Schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit wissenschaftlich nicht bewiesen. (BAG, "blauer Infektionsordner").

Bei der schweizerischen Mumpsepidemie 1999/2000 waren 75 Prozent der Erkrankten vorschriftsmässig gegen Mumps geimpft. Laut Angaben des Bundesamtes für Gesundheit treten 72 - 92 Prozent der Mumpserkrankungen bei Geimpften auf (BAG Bulletin, 29.3.1993, sowie 1.1.2000).

Verschiedene Studien aus den USA belegen, dass mit Zunahme der Mumpsimpfung auch die Krankheit an sich gestiegen ist. Solange die Impfbereitschaft niedrig war, kam auch Mumps seltener vor. Wurde aber eine forcierte Impfpropaganda betrieben, stiegen, aufgrund der höheren Durchimpfungsrate auch die Mumpsausbrüche an.

 

Pneumokokken-Impfung


Diese Impfung ist vor allem bei älteren Menschen gefährlich

Die Krankheit
Die Pneumokokken, ein Bakterium, sind bei jedem zweiten Menschen ein harmloser Bestandteil der Mundflora, d.h. er ist kein obligat pathogener Keim. Es gibt mehr als 83 verschiedene Stämme des Erregers.

Ein besonders hohes Risiko an Pneumokokken zu erkranken, haben Menschen, denen die Milz entfernt wurde.

Die Impfung
Im Impfstoff sind verschiedene Serotypen enthalten, meist 7 oder 23, zusätzlich noch Aluminiumphosphat, Natriumchlorid, Thiomersal und Phenol.

Eine Wiederholungsimpfung vor Ablauf von 5 Jahren bei Erwachsenen, bzw. 3 Jahren bei Kindern kann zu ausgeprägten Impfreaktionen führen. Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems können als Folge auftreten. Längerfristige Nebenwirkungen wurden z.B. vom Hersteller Wyeth Lederle nicht erforscht, man fragte lediglich in den ersten zwei Wochen nach der Impfung in standardisierten Telefoninterviews die möglichen Reaktionen ab. In der Zulassungsstudie wurde der Impfstoff nicht allein, sondern als Kombiimpfstoff verabreicht, d.h. man kennt die genauen Schäden nicht einmal.

Diese Impfung wird neuerdings älteren Menschen über 60 Jahren empfohlen. Pneumokokken treten nicht als Epidemie auf, sondern als nosokomiale Infektionen, d.h. diese Krankheit holt man sich im Krankenhaus.
Die Abwehrlage bei gesunden Menschen ist sehr hoch, wichtigstes Abwehrorgan ist die Milz, da sie Pneumokokken aus dem Blut entfernt. Nach einer Studie aus Schweden nehmen die resistenten Pneumokokkenstämme wieder ab, wenn der Gebrauch von Antibiotika eingeschränkt wird.

In Südafrika kam es nach Anwendung des Impfstoffes zu einer Zunahme anderer Pneumokokkenstämme.

 

Pocken-Impfung


Die Pocken-Impfung schützt nicht vor einer Pockenerkrankung

Die Krankheit
Am 8. Mai 1980 erklärte die WHO die Pocken weltweit als ausgerottet. Der somalische Koch Ali Moaw Maalin erkrankte 1977 als letzter Mensch an den Pocken. Er war übrigens kurz vor Ausbruch seiner Krankheit gegen Pocken geimpft worden. Doch dies wird uns heute mit Absicht verschwiegen.
Seit einigen Monaten werden von den Medien und von unseren Gesundheitsbehörden Schreckensszenarien heraufbeschworen. Man hört und liest voller Entsetzen, dass eine erneute Pockenepidemie wahrscheinlich hervorsteht. Diese Meldungen haben ihren Ursprung fast ausschliesslich in den USA. Terroristen könnten sich, so die Meinung der Wissenschaftler und Politiker, Pockenvirenbestände beschaffen und dann unter der Bevölkerung verstreuen. Was uns allerdings verschwiegen wird ist, dass derzeit nur noch Pockenviren in flüssigem Stickstoff in Hochsicherheitstrakts in zwei Forschungslabors existieren, und zwar in den Centers for Disease Control (CDC) in Atlanta, USA, und in den staatlichen Vector-Laboratorien in Koltsowo bei Nowosibirsk in Russland. Am 30.6.99 hätten diese beiden letzten Bestände an Pockenviren vernichtet werden sollen. Die amerikanische Regierung jedoch ignorierte die Forderung der WHO. Selbst die USA geben heute offiziell zu, dass es keinerlei Hinweise dafür gibt, dass es ausser diesen beiden Beständen noch andere Vorräte geben könnte. Wenn man bedenkt, dass Terroristengruppen nur via Atlanta und Nowosibirsk an die Biowaffe Pocken gelangen können, kann es nur eine einzige logische Schlussfolgerung geben: Die sofortige Vernichtung sämtlicher Bestände. Doch davon spricht heute niemand mehr. Seltsamerweise spielten sich die grössten Aktivitäten auf dem Pockenimpfstoffsektor übrigens vor dem 11. Sept. 2001 ab. Die Firma Acambis Plc. erhielt im Jahr 2000 von der US-Regierung den Auftrag, 40 Millionen Pockenimpfstoffdosen herzustellen. Zu einer Zeit also, in der von einem Biowaffenangriff nie die Rede war.

Der Impfstoff
Der englische Arzt Edward Jenner entwickelte die Pockenimpfung, so wie wir sie heute kennen. Anfangs wurde der Impfstoff noch auf Waisenkindern gezüchtet, später dann auf Kühen. Der heutige, neue Impfstoff ist auf abgetöteten, menschlichen Föten gezüchtet. Jenner war sich später sehr wohl bewusst, dass er etwas Unheilvolles geschaffen hatte, doch er konnte es nicht mehr rückgängig machen. Sein eigener, bis anhin gesunder Sohn, den er selber gegen Pocken impfte, starb mit 21 Jahren an Tuberkulose als Impfschaden.
Die Impfung wird nicht mit einer Spritze, sondern mit einer doppelzinkigen Nadel durch 15 schnelle Stiche in den Oberarm durchgeführt. Bei dem heute in der Mehrzahl zu verwendenden Impfstoff handelt es sich um alte Restbestände aus den siebziger Jahren, von denen die Pressesprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen (D) sagt: "Heute würden sie gar nicht mehr zugelassen." Die WHO selber hat sich gegen breit angelegte Impfkampagnen ausgesprochen. Die zurzeit mit dem Impfstoff verbundenen Gesundheitsrisiken seien grösser als die aus einer Impfung zu erwartenden Vorteile, heisst es. Im Impfstoff sind keine Pockenviren enthalten, sondern das sogenannte Vaccinia-Virus, von dem Dr. G. Buchwald sagt: "Mit diesem Impfstoff, der in der freien Natur nicht vorkommt, von dem wir nicht wissen, wo er herstammt, von dem alles unbekannt ist und von dem nur gesagt werden kann, seine Herkunft verschwindet im Dunkel der Vergangenheit, haben wir über 100 Jahre lang unsere Kinder geimpft." Die Mehrzahl der Ärzte spricht sich heute eindeutig gegen die Wiedereinführung dieser Impfung aus. Der amerikanische Verband der Krankenschwestern hat sich in einem Schreiben an Präsident Bush gegen die Einführung der Impfung gewehrt und mehr als 100 Spitäler und 10 Bundesstaaten in den USA weigern sich, die Impfung durchzuführen.

Die Nebenwirkungen
Laut Angaben der Hersteller und der WHO geht man davon aus, dass einer von 1000 Geimpften schwere Nebenwirkungen zeigen wird, 14-52 auf 1 Million Geimpfte zeigen lebensbedrohliche Krankheitsbilder und ein bis zwei auf eine Million Geimpfter werden an den Folgen der Impfung sterben. Diese Zahlen allerdings sind noch aus der Zeit, als diese Impfung rege durchgeführt wurde. Heute sind sich die Wissenschaftler einig, dass man mit einer mehrfach erhöhten Rate an Impfschäden rechnen muss. Im Dezember 2002 sind bei den Pockenimpfungen in Israel bei 1 von 500 Geimpften schwere Nebenwirkungen aufgetreten. In den USA sind bereits nach 25'000 durchgeführten Impfungen drei Todesfälle und viele schwerwiegende Nebenwirkungen aufgetreten, vor allem solche, die das Herz betreffen. Das CDC hat daraufhin Herzkranke von der Impfung ausgeschlossen. Dass das Herz derart betroffen wird, war in medizinischen Kreisen bisher unbekannt.
In Deutschland sagte der Präsident des PEI (Paul-Ehrlich-Institutes) J. Löwer, die möglichen Nebenwirkungen würden einen ganzen Roman füllen, "sie gehen bis zum Tod." Der Impfstoff sei noch nicht zugelassen, weil die Nebenwirkungen zu stark seien, der gelagerte Impfstoff genüge modernen Ansprüchen nicht.
Bei Menschen, die zu Ekzemen neigen, verursacht die Impfung einen Ausschlag, bei der vor allem zahlreiche kleine Kinder starben, bei anderen verursachte sie entstellende Gesichtsnarben. Eine Gehirnentzündung war in 20 bis 50 % tödlich oder hinterliess oft lebenslange, schwere geistige Behinderungen. Tuberkulose, Heuschnupfen, Leukämie, Arthritis, Thrombozytopenie, Herpes Simplex, Zelltumoren, Diabetes, Autismus, Demyelinisierung, bakterielle Infektionen an der Impfstelle, Lähmungen, etc. sind bekannt. Nebenwirkungen und Komplikationen treten fast ausschliesslich bei Erstimpflingen und älteren Personen auf, bei denen die vorangegangene Pockenimpfung über 15 Jahre zurückliegt. Das heisst, dass heute jeder Geimpfte mit massivsten, lebensbedrohlichen Schäden nach dieser Impfung rechnen muss. Organerkrankungen als Angina, Lungenentzündungen, Herzmuskelentzündung, Nieren- oder Knochenmarksentzündung kommen vor, Gallenerkrankungen, Bronchiektasen (unheilbare Erweiterungen der Bronchien), und vor allem die Umwandlung der Impfnarben in bösartige Tumore, ebenso eine mehrere Jahre später auftretende Multiple Sklerose.

Rechtliche Lage
Heute haben fast ausschliesslich alle westlichen Industrieländer mit ihrer Gesetzgebung die Möglichkeit, Zwangsimpfungen im Falle von Epidemien durchzuführen. Im Gegensatz zu den USA und England sollen allerdings bei uns keine prophylaktischen Impfungen durchgeführt werden. Im Falle einer konkreten Gefahr werden zuerst Personen geimpft, die andere impfen, oder mit dem Impfstoff arbeiten. In zweiter Linie dann Mitglieder von Intensivstations- und Einsatzteams im In- und Ausland, so die Aussage von R. Steffen von der Uni Zürich. Sollte jedoch ein Pockenfall auftreten, so werden sogenannte Riegelungsimpfungen durchgeführt, d.h. alle Personen die mit dem Erkrankten in den letzten Tagen Kontakt hatten, werden geimpft. Wenn mehrere Fälle in einem Gebiet auftreten, dann wird man das ganze Gebiet grossflächig durchimpfen. In den USA, England und Israel werden bereits seit Ende 2002 die ersten Pockenimpfungen an Soldaten, medizinischem Personal, etc. durchgeführt.

Kontraindikationen
Die einzige Möglichkeit, eine Impfung zu umgehen, ist das Vorweisen eines ärztlichen Zeugnisses, in dem bescheinigt wird, dass ein oder mehrere Faktoren vorliegen, bei denen eine Impfung kontraindiziert ist.
Personen, die einen oder mehrere dieser Faktoren aufweisen, dürfen nach Aussagen des Beipackzettels und der WHO nicht geimpft werden: Schwangere, Stillende, Kinder im ersten Lebensjahr, bei akuter Erkrankung, angeborener und/oder erworbener Immunschwäche, bei Behandlung mit Medikamenten die das Immunsystem unterdrücken (z.B. Krebs, Autoimmunerkrankungen, Organtransplantationen), Aidskranke, Ekzemkranke, auch wenn diese Krankheit als ausgeheilt gilt, Verbrennungen, Windpocken, Herpes, alle Haushaltsmitglieder von Menschen die an Hautkrankheiten leiden, Personen die auf Bestandteile des Impfstoffes allergisch reagieren, z.B. Antibiotika, etc.

Wie wirksam ist die Impfung?
Bei den 11 Pockenausbrüchen nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland von 1947 bis 1974 gab es 94 Erkrankungen. Vier ungeimpfte Kinder erkrankten so leicht, dass an der Diagnose Pocken gezweifelt wurde. Alle übrigen waren zweifach oder noch öfters geimpft, 10 Personen sind verstorben. Bei den drei letzten Pockenausbrüchen in Deutschland gab es zusammen 1183 Kontaktpersonen. In der Inkubationszeit wurden davon 709 geimpft, 474 blieben ungeimpft. Von den 709 geimpften Personen erkrankten 58 an Pocken, 7 starben. Von den 474 nicht geimpften Kontaktpersonen erkrankte niemand und es gab auch keinen Todesfall. Dass die Impfung nichts mit dem Rückgang der Pocken zu tun hatte, ersieht man an der Graphik weiter oben. Die Krankheit hatte ihren Höhepunkt schon überschritten als die Impfung eingesetzt wurde.
Von 1918 bis 1920, als 95 % der Bevölkerung der Philippinen geimpft waren, trat eine Pockenepidemie auf, bei der die Durchschnittssterblichkeit bei über 54 % lag. Auf der Insel Mindanao aber verweigerten die Bewohner aus religiösen Gründen eine Impfung. Dort wurde die niedrigste Sterblichkeit mit nur 11,4 % Todesfällen festgestellt. In der englischen Stadt Leicester waren 95 % der Kleinkinder gegen Pocken geimpft, als dort 1871-1872 eine schwere Pockenepidemie ausbrach. Die Zahl der Erkrankungen und der Todesfälle zeigte, dass die Impfung keinerlei Schutz vor der Krankheit bot. Die Behörden in Leicester stellten deswegen diese Impfung wieder ein, und ergriffen stattdessen hygienische Massnahmen. Die Pocken verschwanden daraufhin weit schneller aus der Stadt, als aus den geimpften anderen Städten. Prof. A. R. Wallace zeigte anschaulich anhand einer Graphik auf, wie wertlos die Impfung sei:
Höhe der Pockensterblichkeit pro Million:
Heer (1873-1874):37
Marine (1873-1874):36,8
Leicester (1873-1874):14,4
Die Soldaten in Heer und Marine waren kurz zuvor praktisch zu 100 % durchgeimpft worden. Leicester war ungeimpft. Trotzdem war die Sterblichkeit in der ungeimpften Stadt weit niedriger. Prof. Wallace sagt, das sei einzig den genauen hygienischen Vorschriften und der strengen Isolierung der Kranken zu verdanken.
In England gab der Gesundheitsminister am 12.2.1964 bekannt, dass die Todesfälle bei den Geimpften 43 mal häufiger vorkommen als bei den Ungeimpften. Der WHO Delegierte Prof. R. Henderson, ein Impfbefürworter, bekannte freimütig, dass der Durchbruch in der Pockenbekämpfung nicht der Impfung, sondern der Isolation und der Hygiene zu verdanken sei. Dies sind nur einige Beispiele. (Bitte beachten Sie die Literaturhinweise auf der Rückseite.)

Verhalten bei Pockenausbruch
Pocken beginnen mit hohem Fieber, heftigen Kreuzschmerzen, sowie einem Rachenkatarrh. Nach 1-5 Tagen sinkt das Fieber ab und steigt nach einem Tag wieder an. Die Lymphknoten sind vergrössert. Ein Ausschlag breitet sich vor allem an Armen, Beinen und im Gesicht aus. Er besteht anfangs aus roten Flecken, die sich zu Knötchen umbilden, sie haben eine nabelartig eingedellte Läsion und werden trüb, trocknen ein und verschorfen dann. Von Beginn der ersten Krankheitszeichen bis zum Abfallen der Krusten vergehen 4-6 Wochen, in denen der Kranke ansteckend ist. Die Inkubationszeit beträgt 7-17, gewöhnlich 10-12 Tage. Pocken sind weniger ansteckend als z.B. Masern oder Windpocken. Bei Verdacht auf Pocken muss sofort eine Meldung an den nächsten Arzt erfolgen. Der Erkrankte muss strengstens isoliert werden und es muss eine fortlaufende Desinfektion von Nasen- und Rachensekret, Auswurf, Eiter, Pockenkrusten und allen Gegenständen erfolgen, die damit verunreinigt wurden.
Prof. A. Windörfer, Leiter des niedersächsischen Landesgesundheitsamtes sagte, dass Pockenviren nicht sehr wirkungsvoll als Biowaffe seien, die Gefahr sei theoretisch sehr gering und das "Pockenthema muss dringend relativiert werden." Zur Ansteckung gehört ein engerer Kontakt. Wegen dem extrem hohen Fieber ist schon niemand in der Lage, durch die Lande zu ziehen und andere anzustecken.
Die Pocken sind nicht wegen der Impfungen ausgerottet worden, sondern weil man die Kranken isoliert und grössten Wert auf Hygiene gelegt hat. Die Pockenerkrankung ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, jedoch heute ist eindeutig das Risiko eines schweren Schadens nach einer Pockenimpfung weit grösser als die Gefahr einer Pockenerkrankung.
In unserer Zeitschrift AEGIS Impuls Nr. 14, 2003 ist das Thema Pocken ausführlich auf über 60 Seiten behandelt worden. Es kann bei uns ebenfalls ein Blatt mit den wichtigsten homöopathischen Mitteln angefordert werden, mit denen man im Falle einer Erkrankung mit Hilfe eines homöopathischen Arztes die Krankheit behandelt.

 

Polio (Kinderlähmung)-Impfung


Eine bedeutungslos gewordene Krankheit wird zum Schreckgespenst

Die Krankheit
Am 21. Juni 2002 erklärte die WHO in Kopenhagen die 51 Staaten der Region Europas für poliofrei. Nord-, Mittel- und Südamerika waren bereits 1984 und der westpazifische Raum im Jahr 2000 für poliofrei erklärt worden.
Polio gibt es nach Angaben der WHO nur noch in einem kleinen Teil Afrikas und Indiens. Bis zum Jahr 2005 sollte auch der Rest der Welt poliofrei sein. Wir müssen also bei uns in Europa keine Angst mehr vor dem Wildvirus Polio haben.

Die heutige, ältere Generation erinnert sich noch mit Schrecken an diese Krankheit. Polio brach vor allem im Sommer aus und man nahm deshalb an, dass der Erreger sich im Wasser aufhalte. Dr. B. Sandler aus North Carolina, USA, veröffentlichte 1941 seine bahnbrechende Arbeit, in der er bewies, dass eine Ansteckung mit dem Poliovirus nicht möglich ist, wenn man sich ohne Fabrikzucker und Auszugsmehle ernährt (Sandler B.P., Amer J Pathol., 17, p. 69, 1941). Er durfte seine These bei einer Polioepidemie in North Carolina austesten, und es kam in der Folge zu keinen weiteren Ansteckungen.
Dr. Neveau, ein franz. Arzt, beschrieb 1943 eine Behandlungsmethode, mit der er grossen Erfolg hatte. Er verabreichte den Erkrankten Magnesiumchlorid und brachte so erstaunliche Heilungen zustande. Der Nobelpreisträger Prof. A. Lwoff entdeckte, dass das Poliovirus bei einer Temperatur von 40 °C abstirbt. Deswegen sollte man bei Poliokranken niemals das Fieber senken.

Die Impfung
Der Schluckimpfstoff (OPV) wurde ab ca. 2000 in allen Ländern abgesetzt, da es in den letzten Jahrzehnten ausschliesslich zu Poliofällen unter den Geimpften, verursacht durch die Impfung kam. Heute wird bei uns nur noch die Spritzimpfung gegen Polio (IPV) verwendet. Die Massenimpfungen, die die WHO z.B. in Afghanistan und Indien an den Kindern vornimmt, sind hingegen immer noch Schluckimpfungen.

Heute ist belegt, dass die Schluckimpfung bis zu ihrem Absetzen im Jahr 2000, mit SV40-Viren verseucht war. Diese Viren verursachen beim Menschen nach einer Latenzzeit von 15-20 Jahren Krebs. Selbst die nächste Generation der Geimpften hat noch ein erhöhtes Risiko, an Gehirntumoren zu erkranken.

Kinderlähmung trat bis vor ca. 200 Jahren fast ausschliesslich ohne die heute so gefürchteten Lähmungen auf. Polioepidemien waren unbekannt. Erst seit Ende des 19. Jahrhunderts erschien plötzlich die paralytische Form, d.h. mit Lähmung. Genau zu diesem Zeitpunkt begannen die ersten Massenimpfungen gegen Pocken. Es handelte sich um eine Immunschwäche der Menschen, bedingt durch die Pockenimpfungen (Plotkin, Orenstein, Vaccines, W.B. Saunders Company, 3. Edition, 1999).

 

Röteln-Impfung


Röteln-Impfung: Kann sie eine Rötelnembryopathie verhindern?

Die Krankheit
Röteln sind eine harmlose Kinderkrankheit, die jedes Kind, ob Bub oder Mädchen, durchmachen sollte.

Durch in der Kindheit durchgemachte Röteln verringert sich das Risiko im späteren Leben an Krebs zu erkranken (Kesselring, J Schweiz Wochenschr 1990, 120:1083-1090). Werden die Röteln in die Pubertät verschoben, verwischt sich dieser Schutz deutlich.
Über 95 Prozent der Mädchen haben einen Schutz vor Röteln, mit oder ohne sichtbar durchgemachter Krankheit (Bottinger M., Vaccine 1995, 13(18): 1759-1762).

Die Impfung
Die Impfung ist auf abgetriebenen, menschlichen Föten gezüchtet. Weltweit impft nur Japan mit einem anderen Impfstoff. In den USA nehmen die Röteln trotz intensivem Impfen in der Erwachsenenbevölkerung zu. Zuletzt machten sie 65 Prozent der Erkrankungsfälle aus (CDC, MMWR 1998/47(RR-8), 1-57).

Da es keine Schutzwirkung durch die Rötelnimpfung gibt, besteht die Gefahr einer Ansteckung im ersten Drittel der Schwangerschaft. Hier kann es zu einer sogenannten Rötelnembryopathie des Kindes kommen. Es treten bei vorschriftsmässig geimpften Schwangeren immer wieder Rötelnembryopathien auf. Heute sagt uns die Medizin, dass es dank der Rötelnimpfung weit weniger Fälle von Rötelnembryopathien gebe. Das stimmt allerdings nicht. Die Gynäkologen bestätigen, dass es genauso viele Fälle von Rötelnembryopathien gibt, aber es werden weniger Kinder mit einer Rötelnembryopathie geboren. Dank den modernen Schwangerschaftsuntersuchungen werden viele Fälle von Missbildungen früh festgestellt, und so treiben heute die meisten Frauen diese Kinder ab.
In der Schweiz hat es von 1995-2001 vier gemeldete Fälle von Rötelnembryopathie gegeben, wovon zwei Frauen vorschriftsmässig gegen Röteln geimpft waren. (Bulletin BAG 36/2001).

Oft wird den Müttern geraten, bei ihren Töchtern eine Titerbestimmung vornehmen zu lassen, um zu wissen, ob das Mädchen gegen Röteln geschützt ist. Grundsätzlich muss dazu gesagt werden, dass Antikörper nichts über einen allfälligen Schutz vor einer Krankheit aussagen. Sie zeigen lediglich an, dass dieser Organismus einmal Kontakt mit dem Erreger hatte. Zum anderen sind Titerbestimmungen nicht standardisiert, d.h. wenn man eine Titerbestimmung von verschiedenen Herstellern machen lässt, kommt jedes Mal eine andere Antwort dabei heraus.

 

Tetanus (Wundstarrkrampf)-Impfung


Eine Impfung, die angeblich die Natur überlisten kann!

Die Krankheit
Wenn junge Eltern eine Impfentscheidung fällen, dann wird dies bei der Tetanusimpfung immer am schwierigsten. Vor allem wenn sie mit einem impffreudigen Arzt darüber gesprochen haben. Dieser hat ihnen versichert, dass der Tetanuserreger allgegenwärtig ist und man sich bei der kleinsten Verletzung eine Tetanuserkrankung zuziehen kann. Schon bei geringsten Arbeiten im Garten, z.B. bei einem kleinen Stich mit einem Rosendorn könne die Erkrankung ausbrechen. Das dem nicht so ist, erkennt man daran, dass die Menschheit etliche Jahrmillionen ohne die Tetanusimpfung überlebt hat.

Die Impfung
Die Impfung kann aus zweierlei Gründen nicht gegen Tetanus "schützen":

Tetanus sowie Diphtherie sind Krankheiten, die keinerlei Immunität hinterlassen. Man kann also öfters an Tetanus und Diphtherie erkranken. Impfungen ahmen die Natur nach, wie uns die Impfbefürworter sagen. Wie kann die Impfung aber hier wirken, wenn die Natur das gar nicht so vorgesehen hat?

Bei der Tetanus- und Diphtherieimpfung handelt es sich um sogenannte Toxoidimpfungstoffe. Dort wird nicht der Erreger, sondern vielmehr das (entgiftete) Gift, welches er ausscheidet, verimpft. Dies soll uns dann im Krankheitsfalle schützen, da der Körper in der Zwischenzeit durch die Impfung eine Immunität entwickelt hat, wird uns gesagt. Der menschliche Körper aber kann nicht immun gegen Gifte werden. Der eine Mensch verträgt ein wenig mehr als der andere, aber eine Immunität gegen Gifte gibt es nicht (Lewin Louis, Gifte und Vergiftungen, 6. Auflage, Haug Verlag 1992). Wie kann hier die Impfung uns einen "Schutz" geben?

Bei der Beurteilung zur Tetanusimpfung müssen wir uns zwei Fragen stellen: Wie gross ist die Chance einer Tetanuserkrankung für mich oder mein Kind und wie wirksam ist die Impfung?
Die Chance einer Tetanuserkrankung bei uns in Mitteleuropa für ein Kleinkind ist so gut wie ausgeschlossen und für einen Erwachsenen sehr gering. Dr. Stefan Wild sagt dazu: "Die Wahrscheinlichkeit für junge Menschen an Wundstarrkrampf zu erkranken entspricht nahezu der, von einem Meteoriten erschlagen zu werden." Laut Statistik bei uns in Mitteleuropa erkranken ältere Menschen (eher Männer) häufiger als Kinder und junge Erwachsene (Buchwald G., Impfen das Geschäft mit der Angst, Knaur 1997, Seite 112). In Deutschland gibt es ca. 7-10 Erkrankungen jährlich, in der Schweiz und Österreich je 1-2 Erkrankungen jährlich. Das Wichtigste um einer Erkrankung vorzubeugen ist die richtige Wundversorgung:
1. Jede Wunde muss bluten (evtl. drücken, bis Blut austritt).
2. Desinfizieren mit sauberem Wasser oder Calendulaessenz
3. Bei grösseren Verletzungen homöopathisch behandeln (Arnica bei grober Verletzung, Hypericum bei einer Nervenverletzung und Ledum bei einer Stichverletzung).

 

Tollwut-Impfung


Diese Impfung erzeugt oft eine tollwutähnliche Erkrankung

Die Krankheit
Das Tollwutvirus wird - laut schulmedizinischen Angaben - über den Speichel eines an Tollwut erkrankten Tieres (Füchse, Hunde, Katzen, etc.) durch Biss- oder Kratzwunden übertragen. Nicht jeder Speichelkontakt führt zu einer Erkrankung. Es ist eine hohe Virusdosis nötig, um Menschen anzustecken. Die blosse Berührung eines kranken Tieres führt nicht zur Tollwuterkrankung des Menschen. Hingegen bestätigen Veterinäre, dass man in dem Speichel eines tollwütigen Tieres keinen Tollwuterreger finden und im Labor nachzüchten kann. Das einzige Tier, das Gift im Speichel, bzw. im Maul hat, ist die Schlange.

Wunden müssen sofort zum Bluten gebracht werden, mit viel Wasser und Beigabe von desinfizierendem, wundheilendem Mittel ausgespült oder ausgeschwemmt werden. Falls nicht vorhanden, Essig oder Zitronensaft auf die Wunde träufeln. Sofort einen homöopathisch arbeitenden Arzt aufsuchen. Tollwut ist eine sehr, sehr seltene Erkrankung. Sie führt zu Lähmungen im Atmungssystem, Herzlähmung und zum Tod. In Deutschland starben zwischen 1950 und 1982, also innerhalb von 32 Jahren, 39 Menschen an Tollwut.

Die Impfung
Die Impfung wird auf menschlichen Krebszellen oder befruchteten Hühnereiern gezüchtet. Sie kann Reaktionen wie: Schmerz, Rötung, Schwellung, Fieber, Lymphknotenschwellung, Gelenkschmerzen und Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, allergische Reaktionen, neurologische Störungen, Lähmungen bis hin zur Atemlähmung (GBS), Muskelkrämpfe, Sensibilisierungsstörungen, Gangstörungen, Kreislaufreaktionen, Schweissausbrüche, Schüttelfrost, Myalgien, etc. verursachen.
Uns ist der Fall eines kleinen Mädchens bekannt, das seit der Tollwutimpfung unter tollwutähnlichen Beschwerden leidet.

 

Tuberkulose-Impfung


Eine Impfung, die genauso sinnlos wie gefährlich ist.

Die Krankheit
Eine durchgestandene Erkrankung hinterlässt keine Immunität, hier kann also auch die Impfung uns keinen "Schutz" vor der Krankheit bieten.

Die Impfung
Vor noch nicht allzu langer Zeit wurden alle unsere Säuglinge in den ersten Tagen nach der Geburt gegen Tuberkulose geimpft. Im deutschsprachigen Raum ist dies heute nicht mehr der Fall.

Im Jahr 1971 hat die WHO (Weltgesundheitsorganisation) nach 7 ½ jähriger Dauer einen grossen Feldversuch in Indien abgebrochen, der die Wirksamkeit der Tbc-Impfung beweisen sollte. In einem grossen Areal in Madras war ein ländliches Versuchsgebiet festgelegt worden, welches aus 209 Dörfern und einer Stadt bestand, in dem etwa 364'000 Menschen lebten. Dort wurde die gesamte Bevölkerung, mit Ausnahme der Säuglinge unter einem Lebensmonat, gegen Tuberkulose geimpft.
Gleichzeitig wurde ein zweiter, etwa gleichgrosser Distrikt mit etwa der gleichen Bevölkerungszahl ausgewählt. Hier wurden keinerlei Impfungen gegen Tuberkulose durchgeführt.

In dem nachfolgenden Bericht der WHO hiess es 1971: "Die unter optimalen Bedingungen durchgeführte Feldstudie liess keinerlei Wirksamkeit der BCG-Impfstoffe erkennen." In Wirklichkeit aber hatte die Impfung nicht nur keinen Schutz hinterlassen, sondern sie hatte sehr viele Impfschäden angerichtet.

Diese Impfung wurde trotz diesem mehr als eindeutigen Feldversuch erst im März 1998 in Deutschland, im Oktober 1998 in der Schweiz und im März 2000 in Österreich eingestellt. In Frankreich ist die Tuberkulose-Impfung noch immer eine Pflichtimpfung.

Der Rückgang der Tuberkulose hatte nichts mit der Impfung zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die Menschheit endlich genügend zu essen hatte, sauberes Trinkwasser und trockene, heizbare Wohnungen besass.

Die Tuberkulose war bis zur Einführung der Pockenimpfung eine nicht sehr häufige Erkrankung. Erst nach den Massenimpfungen gegen die Pocken nahm sie massiv zu.

 

Typhus-Impfung


Ausreichende Hygiene schützt auch vor Typhus

Die Krankheit
Die überwiegende Mehrzahl der Typhusfälle im deutschsprachigen Raum wird aus südlichen Ländern eingeschleppt. Nach einer durchgestandenen Krankheit besteht keine solide Immunität, d.h. der Impfstoff vermag uns auch nicht vor der Krankheit zu schützen.

Die Krankheit zeigt sich durch eine in der ersten Woche allmählich ansteigende Temperatur von 40°C, diese kann wochenlang anhalten. Dazu kommen Benommenheit und eine Leber-Milzschwellung. Ab der dritten Woche folgen dann erbsbreiartige Durchfälle. In der vierten Woche ist man meist wieder fieberfrei.

Der Name Typhus kommt vom griechischen Nebel = Benommenheit.

Die Übertragung geschieht fäkal-oral, d.h. durch eine gute Hygiene wird die Krankheit verhindert. In Afrika und Südostasien ist Typhus noch weit verbreitet. Als Tourist ist das Erkrankungsrisiko gering und geht bei Einhaltung entsprechender hygienischer Vorsichtsmassnahmen gegen Null.

Eine antibiotische Behandlung führt in der Regel dazu, dass die Erreger im Darm bleiben und über längere Zeit mit dem Stuhl ausgeschieden werden, d.h. man kann die gesamte Umgebung hochgradig anstecken.

Von schulmedizinischer Seite wird die Entfernung der Gallenblase empfohlen, wenn die Bakterien von dort nicht zu eliminieren sind. In diesem Fall unbedingt einen guten Homöopathen aufsuchen, der das Problem ohne Operation lösen kann.

Die Impfung
Es gibt eine Spritz- sowie eine Schluckimpfung gegen Typhus. Man kann auch eine Kombiimpfung zusammen mit der Choleraimpfung erhalten.

 

Vogelgrippe


Nachruf auf H5N1 im Frühjahr 2007

H5N1, die Geschichte ist zu Ende! So unrühmlich wie sie begonnen hat, so abrupt endete sie. Ist sie wirklich zu Ende? Oder sind unsere Medien hinter einem anderen ergiebigerem Anlass her?

Monatelang wurde die Welt von Möchtegern-Experten und willfährigen Medien in Atem gehalten. Jeder, der sich berufen fühlte und H5N1 stotterfrei und zügig sagen konnte, durfte aufgeplustert und von Kameras umringt über die Millionen von Toten berichten die in Bälde zu erwarten seien oder über entvölkerte Vogelpopulationen, die das neue Landschaftsbild bei uns prägen würden. Von Mutationen zwischen Grippevirus und H5N1 wurde geschrieben (und gelesen) obwohl niemand, weder ein menschliches noch ein Vogelauge, jemals ein H5N1-Virus gesehen hat. Was wir gezeigt bekamen, waren wunderschöne, farbig untermalte, Computersimultationen. Mehr nicht. Warum kann nur ein Labor in England und nicht jeder Laie mit einem Elektronenmikroskop und etwas Anleitung das Virus sehen? Weil es kein H5N1-Virus gibt!

Die Massenhysterie hat sich gelohnt. Roche ist mit einem ungeheuren Gewinn einen alten verstaubten und völlig wertlosen Ladenhüter losgeworden, den ihr Regierungen für teures Geld aus ihren leeren Staatskassen abgekauft haben.

Wir erinnern uns: Allgegenwärtig waren Kameraobjektive, die darauf lauerten, eine an Vogelgrippe sterbende Ente live aufzufangen. Die Hysterie nahm ungeahnte Ausmasse an. Dass sie sich bei näherem Hinsehen ins absolut Lächerliche zog, schien nur den wenigsten aufzufallen. So wurde natürlich auch bei uns am Vierwaldstädtersee die erste tote Tafelente mit Gebühr beachtet. Unter grosser Medienteilnahme wurde das arme Tier von vielen behandschuhten und vermümmelten Menschen eingesammelt. Der Bevölkerung wurde mittels Zeitungen und Radio mitgeteilt, dass jeder sterbende oder gar tote Vogel sofort zu melden sei. Scheinbar hatten selbst unsere "Verantwortlichen" hier die Mitarbeit der Menschen schwer unterschätzt. Denn am nächsten Tag war in den Zeitungen zu lesen, nicht jeder tote Vogel solle gemeldet werden, sondern es sei nur dann Meldung zu erstatten, wenn ein toter Schwan oder zwei tote Enten oder fünf tote Singvögel zusammen gefunden werden. Nur der kollektive Tod ist also Gewähr für H5N1! Vermutlich hatten auch unsere Vögel von dieser Meldung Wind bekommen, denn von dem Moment an starben sie - sehr zum Missmut unserer Medien - nur noch einzeln.

Die grösste regionale Tageszeitung hatte einen "Experten" eingeladen, den besorgte Bürger in der Redaktion anrufen und um Rat fragen konnten. Frage: Darf ich einen mit Vogelkot beschmutzten Salat essen? Antwort: Selbstverständlich, auch dann, wenn der Vogel mit H5N1 infiziert sein sollte! Warum um alles in der Welt müssen dann unsere armen Hühner eingesperrt, Hunde an die Leine genommen und Katzen mit Argusaugen betrachtet werden?

In Österreich quellen die Tierheime von abgegebenen Katzen über (die ausgesetzten kann man leider nicht zählen!) weil die Menschen Panik vor einem nicht existenten Virus hatten.

Im vergangenen Herbst wurde uns erzählt, dass Zugvögel vom Süden her kommend die Seuche einschleppen würden. Diesen "Experten" fiel scheinbar nicht auf, dass Vögel nicht rückwärts fliegen. Im Herbst kommen keine Vögel vom Süden zu uns! Ausserdem ist es selbst für den Laien schwer verständlich, wie ein mit einem angeblich höchst gefährlichen und tödlichen Virus behafteter Vogel den weiten Weg von Afrika nach Österreich schafft, dort noch einen Klecks Vogeldreck fallen lässt, um dann heimtückischer weise die gesamte Vogelpopulation dahinzuraffen. Entweder war der Vogel dann doch nicht so krank, oder das Virus ist doch nicht so gefährlich oder die österreichischen Vögel sind alle derart vorgeschwächt, dass der leistete Hauch sie bereits tot umfallen lässt.

Das Gebäude der Glaubwürdigkeit dieser Meldungen allerdings fing spätestens dann an zu bröckeln, als in Österreich doch tatsächlich drei Katzen die Unverfrorenheit besassen und trotz H5N1 nicht nur nicht starben, sondern wieder völlig gesundeten. Die "Experten" standen vor einem Rätsel!

Trotz der Hysterie und den Schreckensszenarien, die uns monatelang tagtäglich ausgemalt wurden, ist - nichts passiert! Man wollte noch einmal kurz mit der Meldung Schrecken aufkommen lassen, dass in Berlin bei einem Habicht H5N1 nachgewiesen worden sei und man nun nicht mehr wisse woher der Vogel stamme, weil der anhängende Zettel verloren gegangen sei. Doch auch diese Meldung versickerte.

Auch auf Rügen ist wieder Ruhe eingekehrt. Dort sollen angeblich viele Tiere mit dem gefährlichen "Erreger" gefunden worden sein. Man vergass uns allerdings mitzuteilen, dass diese Insel abgelegen und kein Durchzugsgebiet von Vögeln ist. Diese dort vorgefundenen Vögel waren also "Einheimische" und konnten das schlimme Virus nicht von ausserhalb haben. Woher es wohl kam?

Anschliessend wurden an der Ost- und Nordsee unter reger Medienbeteiligung zu Tausenden tote Vögel mit H5N1 gefunden. Niemand war sich anscheinend bewusst, dass Vögel auch nicht ewig leben und irgendwann einmal sterben müssen und ausserdem den Winter über alljährlich Tausende - Vogelgrippe hin oder her - durch Kälte und Verhungern sterben. Besonders der letzte Winter war lang und kalt. Man sollte einmal unsere sogenannten "Experten" mehrere Wochen lang in den hohen Norden schicken, nur mit einer Brotrinde als Verpflegung versehen. Ihnen würde auch die Eisscholle am Hintern festfrieren.

Nun ist also das Thema abgehackt. Man sucht nach neuen Meldungen. All die vielen, schönen Pandemiepläne, die viele Stunden währenden Sitzungen, die eingekauften und gelagerten Masken und Mundschütze, die in attraktiv gestaltetem Grün gehaltenen Schutzanzüge, die vielen Tamiflukapseln (mit Ablaufdatum! Aber vielleicht können wir sie noch schnell nach Afrika schicken als Spende!), alles das soll für die Katz' gewesen sein? Oder vielleicht könnte man doch im kommenden Herbst das Thema etwas modifiziert und aufgepeppt erneut bringen? Und die Impfung?! Die ist doch jetzt für teures Geld hergestellt und von unseren Regierungen in grosser Anzahl vorbestellt worden. Ich bin sicher, unseren "Verantwortlichen" fällt sicher etwas passendes ein.

Das Thema ist beendet.

Ist es das wirklich? Oder beginnt es nicht erst jetzt, wo sich alle davon abwenden, die uns in den letzten Monaten mit einer zähen Anhänglichkeit, gebetsmühlenartig immer das gleiche verkündet haben? Für die "Verantwortlichen" ist der Medienspektakel vorbei.

Doch für die Betroffenen beginnt das Drama erst jetzt. In Deutschland z.B. hat sich die wirtschaftliche Lage der Geflügelzüchter zugespitzt. Zwei Züchter aus Bad Salzungen in Thüringen und einer aus dem nordrhein-westfälischen Kreis Paderborn haben sich in ihren Ställen erhängt, da sie keinen Ausweg aus der Existenzkrise mehr gesehen haben. Ein weiterer Züchter aus dem Kreis Gütersloh konnte noch rechtzeitig gerettet werden, er befindet sich momentan in einer Klinik.. Bis zu 15'000 der bundesweit 40'000 klein- und mittelbäurischen Geflügelzüchter werden nach Schätzungen des ehemaligen Präsidenten der Landwirtschaftskammer NRW, Karl Meise, derzeit in den Ruin getrieben. Und wie viele sind es in Asien? In der Türkei? Wenn über diese Dinge, die sich bei uns vor der Haustür abspielen, nicht gesprochen wird, wie sollen wir dann über die Dramen informiert werden, die sich meilenweit entfernt abspielen?

Niemand kann den Kummer und die Sorgen der betroffenen Menschen abschätzen, das Leid der Angehörigen und die finanzielle Katastrophe der Betroffenen. Wo sind jetzt unsere "Verantwortlichen"? Alle die monatelang Ängste geschürt haben sind verantwortlich für diese Dinge. Von unseren Gesundheitsbehörden angefangen bis zu den Experten und den Medien. Menschen müssen leiden, weil auf ihrem Rücken Machtspiele geprobt wurden, bei denen es um viel Geld geht. Die wirklich Betroffenen beachtet niemand. Diese Dramen spielen sich ab wegen einem Virus das niemals existiert hat!

Wir haben uns einem neuen Thema zugewandt, das erfreulicher ist und mehr Einschaltquoten und Leser bringt. Die WM in Deutschland ist das neue Thema. Es ist plötzlich wichtiger zu wissen ob und warum Oliver Kahn auf der Ersatzbank sitzt und dass ein Schweinezüchter in Weggis vorübergehend seinen Stall leeren musste, weil die brasilianische Fussballmannschaft in der Nähe trainiert und ihnen dieser Duft offensichtlich nicht zugemutet werden kann. Das ist mir nicht ganz verständlich, weil doch den meisten dieser Spieler genau dieser Duft ziemlich vertraut sein dürfte und bei ihnen dabei Heimatgefühle aufkommen müssten.

Die Welt wird sich weiterdrehen, egal ob mit oder ohne H5N1. Den "Verantwortlichen" wird es auch gleichgültig sein ob es in Deutschland in Zukunft 40'000 oder nur 25'000 Geflügelzüchter geben wird. Aber uns kann und darf es nicht gleichgültig sein!

Wir als Betroffene sollten in Zukunft kritischer sein, wenn uns z.B. Meldungen über Killerviren begegnen. Wir sollten uns nicht von den Medien, von Politikern und Experten für dumm verkaufen lassen. Und ganz sicher nicht alles ohne zu hinterfragen als Wahrheit annehmen, nur weil wir es in der Zeitung gelesen oder in den Nachrichten gesehen haben. Ein bisschen mehr gesunder Menschenverstand ist angezeigt. Den können wir scheinbar nicht von unseren Politikern erwarten, sollten ihn aber bei uns selber suchen.

 

Tamiflu unwirksam gegen die Vogelgrippe?


Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit einer Vogelgrippe beim Menschen?

Wer kennt es nicht, das Medikament Tamiflu? Ist sein Name uns doch mit grossen Lettern ins Gedächtnis gebrannt als alleinige Überlebenschance - neben der noch zu kreierenden neuen Impfung - gegen eine vermeintliche Vogelgrippepandemie. Nun sickern jedoch selbst in Forscherkreisen Daten durch, uns aufmerksam werden lassen. War der grosse Vorrat an Tamiflu, den einzelne Länder für Unsummen Geldes angelegt haben, umsonst?

Tamiflu unwirksam

Bis heute gibt es keine Daten zum Nutzen von Tamiflu bei einer Pandemie. Natürlich auch keine kontrollierten klinischen Studien mit Personen, die an der sogenannten Vogelgrippe erkrankt sind. Nun haben Forscher in vitro (im Labor) und bei Tierversuchen allerdings festgestellt, dass der Nutzen nicht unbedingt sehr gross ist. Vor allem wird bezweifelt, ob die bisher angegebene Dosis und Anwendungsdauer der Behandlung ausreicht. Aus Vietnam wird von zwei Patientinnen berichtet, die angeblich an Vogelgrippe erkrankt waren und bei denen unter der Einnahme von Tamiflu in der üblichen therapeutischen Dosis eine Mutation der viralen Neuraminidase festgestellt wurde, diem mit einer hochgradigen Resistenz gegen das Medikament einherging. Bei Patientinnen verstarben. Diese Mutation wurde bereits bei mehreren angeblich an Vogelgrippe erkrankten Patienten entdeckt, die mit Tamiflu behandelt wurden.

In zwei Untersuchungen an japanischen Kindern liessen sich sogar resistente Viren bei 18 Prozent, bzw. 16 Prozent nachweisen. Auch ist jetzt bekannt geworden, dass Strukturanalysen von Tamiflu bereits vor Jahren Vorhersagen ermöglicht haben, nach denen die chemische Struktur des eigentlich gut bioverfügbaren Oseltamivir (Arzneistoff in Tamiflu) die Ausbildung von Mutationen begünstigt und daher die Entstehung ausbreitungsfähiger Viren ermöglicht.

Der Tamiflu-Hersteller Roche hat inzwischen ebenfalls die Notwendigkeit eingesehen, hier Änderungen herbeizuführen. Doch er ist noch immer von seinem Medikament überzeugt, und erwägt lediglich die Dosis zu erhöhen oder die Anwendungsdauer evtl. mit mehreren anderen viralen Mitteln zu verlängern.

Dass Tamiflu bei einer normalen Grippe keinen Nutzen zeigt, ist allgemein und seit längerem bekannt. Es wird in der Zwischenzeit offen zugestanden, dass im Falle einer Grippepandemie das Medikament nur im Zusammenhang mit weiteren Schutzmassnahmen wie dem Tragen von Handschuhen oder Gesichtsmasken verwendet werden sollte. Wenn es aber nicht einmal bei einer herkömmlichen Grippe zu schützen vermag, wie soll es dann bei einer angeblich so schlimmen Vogelgrippe uns von Nutzen sein?
Arznei-telegramm2006; Jg 37, Nr. 1 und 2;

Kommt es zur Vogelgrippepandemie beim Menschen?

Angeblich sollen die Auslöser der Grippepandemien von 1957 und 1968 aus einer Kreuzung zwischen einem Vogelgrippevirus und einem humanen (menschlichen) Grippevirus entstanden sein. Nun haben Jacqueline Katz von der Centers for Disease Control and Precention in Atlanta (CDC) und ihr Team einen solchen Vorgang im Labor nachgestellt. Sie generierten Kreuzungen mit Hilfe gentechnischer Methoden zwischen einem H5N1 und einem anderen weitverbreiteten Influenzastamm (H3N2) und probierten dieses neue, gefährliche Virus an Frettchen aus. Das Ergebnis war überraschend, denn das neue Virus war nicht nur deutlich weniger krankmachend als das angebliche Original H5N1, sondern auch, zumindest per Tröpfcheninfektion, nicht von Tier zu Tier übertragbar. Die Forscher machten sogar einen Versuch, die Zusammensetzung der Erreger von 1957 und 1968 mit Gensegmenten von H5N1 und H3N2 zu rekonstruieren. Der Versuch scheiterte, die entstehenden Viren waren scheinbar nicht lebensfähig. (NZZ 2.8.2006)

Wer haftet für Vogelgrippeimpfschäden?

Weltweit wird momentan fieberhaft vor allem unter der Ägide der WHO versucht, die Impfstoffkapazitäten im Falle einer Vogelgrippepandemie beim Menschen zu erhöhen. Der Aufbau dieser Impfstoffe beläuft sich für die gesamte Weltbevölkerung nach WHO-Schätzungen auf mindestens zwölf Milliarden Dollar.

Allerdings stellte die Influenza Vaccine Supply International Task Force des internationalen Pharmaverbandes IFPMA, in der sich 2003 die grossen Impfstofffirmen der Welt zusammengeschlossen haben, den Staaten ein Ultimatum. Bevor die Impfstoffe ausgeliefert werden könnten, so der Sprecher der Organisation, Bram Palache, müssten einige Forderungen der Industrie erfüllt werden. Palache betonte: "Diese Fragen liegen jenseits der Verantwortungen der Industrie und müssen von der Politik und den Regierungen geklärt werden." Insbesondere müsse eine Haftungsübernahme von den Ländern gefordert werden.

Dass bedeutet also, wenn die Hersteller im Pandemiefall einen Impfstoff herstellen, der schneller als üblich und nach weniger strengen Kriterien geprüft wird, dann müsse sichergestellt sein, dass an die Impfstoffhersteller keinerlei Schadensersatzforderungen bei möglichen Impfschäden gerichtet würden. Palache gibt deutlich zu verstehen wie das gemeint ist: "Zuerst werden die Länder bedient, die die Haftungsfrage geklärt haben", betont er. ( FAZ 24.10.2006)

Das kommt dem aufmerksamen Beobachter bekannt vor. Bereits 1976 ereignete sich in den USA bei der Schweinegrippe ein ähnliches Desaster. Auch dort hatten die Hersteller gefordert, dass der Staat die Schadensforderungen begleichen müsse und dies im Vorfeld schriftlich mit dem damaligen Präsidenten Ford vereinbart. Noch heute zahlt der Staat grosse Summen an die Impfgeschädigten von damals. Die Pharma aber hat nur verdient an dieser Epidemie, die nie eine war. Es gab nämlich keine Epidemie, nicht einmal eine Grippewelle. Details zu diesem Skandal, der der heutigen Hysterie um die Vogelgrippe sehr ähnlich ist, ist im IMPULS Nr. 4 ausführlich beschrieben.

 

Varizellen (Windpocken)-Impfung


Windpocken sollten alle Kinder durchmachen dürfen

Die Krankheit
Windpocken sind einer der harmlosesten Kinderkrankheiten. Alle Kinder sollten die Gelegenheit haben, in ihrem Leben diese Krankheit durchzustehen. Meist bekommen die Kinder nicht einmal Fieber oder nur ganz kurz. Einzig lästig ist der Juckreiz. Kleinen Kindern sollte man deswegen die Fingernägel kurz schneiden, damit sie sich nicht kratzen können. Warme Fussbäder oder kalte Auflagen mit Quark oder Lehm nehmen den Juckreiz und die Unruhe der Kinder. Erwachsene neigen eher zu Komplikationen bei Windpocken als Kinder.
Rund 90 Prozent der Angesteckten erkranken auch an den Windpocken.

Eine seltene Komplikation bei Windpocken ist das Reye-Syndrom. Häufig wird es durch eine Gabe Aspirin während der Windpockenerkrankung hervorgerufen. In den USA sterben jährlich ca. 100 Kinder an Windpocken weil man ihnen entzündungshemmende oder fiebersenkende Mittel verabreicht hatte (CDC, MMWR May 15, 1998, 47(18).
Die Sterblichkeit bei Windpocken liegt normalerweise bei Kindern bei 0,0014 Prozent und bei Erwachsenen bei 0,068 Prozent (Preblud, S., Pediatrics, 1986, 78 Suppl: 728-735)

Windpocken gehören neben Masern, Mumps und Röteln zu den Krankheiten, die das Diabetes- und das Krebsrisiko im späteren Leben massiv verringern (Albonico, et al, Med Hypotheses 1998, 51(4):315-320).

Die Impfung
Bei uns in den deutschsprachigen Ländern gehört die Windpockenimpfung nicht zu den empfohlenen Impfungen, in vielen Bundesstaaten der USA dagegen ist sie eine Pflichtimpfung. Dort wurden von 1995-1998 dreissig schwere allergische Reaktionen und vierzehn Todesfälle nach dieser Impfung gemeldet (Wise et al, JAMA 2000, 284(19): 1271-1279).
Frisch Geimpfte können für andere ansteckend sein. Das Impfvirus bleibt latent im Körper, es kann gelegentlich reaktiviert werden und eine Gürtelrose verursachen.

 

 

Quelle: aegis.ch